E-Scooter: In diesen Städten kannst du schon Elektroroller fahren

E-Scooter: In diesen Städten kannst du jetzt schon fahren

Grünes Licht für E-Scooter: Nach der Zustimmung des Bundesrats kommen die beliebten Tretroller jetzt auch nach Deutschland. Bei Städtetrips im Ausland kannst du schon jetzt Elektroroller fahren.

Elisabeth Woldt
In zahlreichen Städten weltweit sind die E-Scooter bereits im Einsatz – zum Beispiel im französischen Lyon.
In zahlreichen Städten weltweit sind die E-Scooter bereits im Einsatz – zum Beispiel im französischen Lyon.

Foto: imago images/Zuma Press

Der Bundesrat hat am Freitag der Einführung der E-Scooter in Deutschland zugestimmt. Und die Anbieter der Leihroller stehen bereits in den Startlöchern. Damit könnten bald auch Elektroroller durch Städte wie München, Berlin, Hamburg, Köln und Hannover flitzen.

Hier fahren die E-Scooter bereits

Aus anderen Metropolen weltweit sind die Elektroroller bereits nicht mehr wegzudenken. Einer der größten Anbieter ist Bird. Die E-Scooter des US-amerikanischen Unternehmens sind in mehr als 100 Städten zu finden. Mit dabei sind Paris, Lyon, Marseille, Antwerpen, Brüssel, Lissabon, Madrid, Málaga, London, Wien, Warschau, Zürich, Tel Aviv, Los Angeles und viele weitere Städte in Nordamerika.

Ein weiterer Großanbieter ist Lime. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Kalifornien und bietet neben E-Rollern auch Fahrräder an. Das Angebot findest du in vielen südamerikanischen Städten, in Australien und auch in Europa. Lime-E-Scooter sind etwa auf den Straßen in Kopenhagen und in Prag unterwegs.

Auch das deutsche Unternehmen Tier verleiht bereits in mehreren europäischen Hauptstädten E-Scooter. Aber auch in Palma de Mallorca und sogar in Dubai sind die Elekroroller zu finden.

Bisher ausschließlich in Europa sind die Tretroller des schwedischen Unternehmens Voi unterwegs.

Elektroroller: Wie kannst du dir E-Scooter ausleihen?

Das Verleihsystem funktioniert bei allen Anbietern ähnlich. Wer E-Scooter ausleihen möchte, lädt sich zunächst die dazugehörige App herunter. Auf einer Karte kannst du dir dann anzeigen lassen, wo der nächste Roller zu finden ist.

Über die App wird dann auch der Gebrauch abgerechnet. Für jede Fahrt wird bei den Anbietern in der Regel eine Gebühr von einem Euro fällig, jede Minute kostet dann noch mal 15 Cent.

E-Scooter – Chaos oder Innovation?

Die E-Scooter erfreuen sich in vielen Städten großer Beliebtheit. Zusätzlich gelten sie als besonders umweltfreundlich im Vergleich zu anderen Fortbewegungsmitteln.

Aber nicht überall sind die Erfahrungen mit den Gefährten nur positiv, wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet. Das Problem: In vielen Städten ist der Umgang mit den Rollern noch ungeregelt. Das ändert sich nun allmählich. Trotzdem warnen einige Verkehrsexperten bereits vor den neuen Risiken im Straßenverkehr, berichtet etwa „Die Zeit“.

Die E-Scooter können Geschwindigkeiten von etwa 25 Kilometern pro Stunde erreichen. Da ist Vorsicht gefragt. In einigen Städten häufen sich bereits die Unfälle, bei denen die Elektroroller involviert sind. Die österreichische Polizei hat aufgrund der Erfahrungen in Wien ein Benimm-Video veröffentlicht, das über Sicherheitsrisiken aufklärt. 

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