Es geht immer schneller als gedacht. Eigentlich hast du doch nur ein paar kleine Souvenirs im Urlaub gekauft, und schon stößt der Koffer beim Rückflug an die Gewichtsgrenze. Das kann je nach Fluglinie für Passagiere schnell sehr teuer werden.

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat jetzt die Regeln für Übergepäck geändert. Wenn das Gepäck zu schwer ist, zahlen Kunden nun gestaffelt je nach Länge der Flugstrecke und pro Kilo Übergewicht drauf, berichtet „Touristik aktuell“.

Demnach liegt der Preis bei Eurowings nun bei zwölf Euro pro Kilo Übergewicht auf der Kurz- und Mittelstrecke und bei 20 Euro pro Kilo Übergewicht auf der Langstrecke.

Übergepäck bei Eurowings: Kilopreis statt Pauschale

Regulär darf das dazugebuchte Reisegepäck bei Eurowings 23 Kilogramm wiegen (hier findest du die komplette Gepäckbestimmung von Eurowings).

Ist der Koffer 31 Kilogramm schwer, werden den neuen Regeln zufolge 96 Euro auf der Kurz- und Mittelstrecke und 160 Euro auf der Langstrecke zusätzlich fällig. Bisher wäre bei Eurowings bei bis zu neun Kilogramm Übergewicht eine Pauschale von 50 beziehungsweise 100 Euro berechnet worden.

Wer nur knapp über der Gewichtsgrenze liegt, kommt mit den neuen Gepäckregeln also günstiger weg. Bei einen Koffer, der 25 Kilogramm wiegt, müssen Eurowings-Passagiere nun nur noch mit zusätzlichen Gebühren von 24 Euro auf der Kurz- und Mittelstrecke oder 40 Euro auf der Langstrecke rechnen.

Zu viel Gepäck? Lieber frühzeitig nachbuchen oder umpacken

Was also tun, um beim Check-in eine böse Überraschung zu vermeiden? Fluggäste sollten sich schon vor der Reise informieren, wie schwer der Koffer ist, wie die genauen Regelungen bei Übergepäck sind, und gegebenenfalls frühzeitig nachbuchen – oder einfach umpacken.