Indiana-Dunes-Nationalpark: Das neue Naturschutzgebiet der USA

Indiana-Dunes-Nationalpark: Amerikas neuestes Schutzgebiet

In Chicago ins Auto setzen und eine Stunde entlang des Michigan-Sees fahren, das Ziel: der Indiana-Dunes-Nationalpark. Der neueste Nationalparks in den USA bringt Reisende gefühlt in den Strandurlaub.

Die Sandstrände am Michigan-See im Nationalpark.
Mit solch einer Landschaft rechnen wohl nicht viele bei einem Besuch im US-Bundesstaat Indiana.

Foto: twitter.com/Dr. Sonam Sharma

Sand zwischen den Füßen, Dünen, die im Wind wehen, und der Blick aufs tiefe Blau: Im 61. Nationalpark der USA ist der Urlaub am Meer zum Greifen nah – und das, obwohl der Indiana-Dunes-Nationalpark nicht mal am Meer liegt.

Touristen können seit Mittwoch, den 15. Mai, ihren Aufenthalt in Amerikas neuestem Schutzgebiet buchen – der reisereporter nimmt dich schon mal mit.

Wandern, Kayaking, Vogelbeobachtung: Das kannst du im Indiana-Dunes-Nationalpark machen

Auf mehr als 24 Kilometer erstreckt sich das Schutzgebiet entlang des Michigan-Sees im Nordwesten des US-Bundesstaats Indiana. Dort finden Besucher weite Strände, Wälder, Flüsse und zusammengerechnet 50 Kilometer Wanderwege.

Der Name ist Programm: Wohl am beeindruckendsten sind die steilen Flanken der Dünenlandschaft an dem 58.016 Quadratkilometer großen See.

Auf Fotos lässt dich der weiße Sandstrand und das türkisblaue Wasser leicht vergessen, dass es in dieser Gegend bis zu Minus 30 Grad kalt wird. Auch Schnee ist im Nationalpark ein gewohnter Anblick – dann können Besucher sogar auf Skiern das Schutzgebiet erkunden.

Bei deutlich höheren Temperaturen ist das Auspowern auch auf dem Wasser möglich, wie zum Beispiel beim Kajakfahren auf dem Kankakee River.

Und währenddessen kannst du den Artenreichtum im Park entdecken. Denn im Indiana-Dunes-Nationalpark sind mehr als 350 Vogelarten zu Hause.

So günstig ist eine Übernachtung im Indiana-Dunes-Nationalpark

Das Naturschutzgebiet an sich ist nicht neu, seit 1966 trug es den Namen „Indiana Dunes National Lakeshore“. Es wurde aber erst im Februar dieses Jahres offiziell zu einem Nationalpark ernannt. 

Und obwohl in vielen Parks eine Übernachtung preislich einer Luxus-Reise nahekommt, führte der Titel zumindest im Indiana-Dunes-Nationalpark (noch) zu keiner Preisexplosion. Der Eintritt beträgt sechs US-Dollar, übernachten kannst du auf dem eigenen Campingplatz für 25 US-Dollar zwischen April und Oktober.

Insgesamt 66 Plätze stehen für Camper bereit, 34 davon können sechs Monate im Voraus reserviert werden.

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