Japan: In dieser Stadt solltest du Streetfood nicht im Gehen essen

In dieser Stadt solltest du nicht im Gehen essen

Streetfood und Asien gehören für viele Urlauber zusammen: Schnell den Snack to go verspeisen und dabei weiterschlendern. Doch damit ist jetzt Schluss! Eine Stadt in Japan will keine gehenden Esser.

Eine Hand hält einen japanischen Snack mit Taro.
Einen japanischen Snack auf die Hand? Den solltest du in Kamakura lieber nicht im Gehen essen.

Foto: imago images/Aurora Photos

Muss Streetfood auch auf der Straße gegessen werden? Viele Touristen sind sich sicher: Ja, muss es! Japan tut sich dagegen schwer mit der Beantwortung dieser Frage. 

Denn das Essen to go hat einen großen Nachteil: Gerade in touristischen Hochburgen wie der Stadt Kamakura, die wegen ihrer schönen Strände und vielen Tempel beliebt ist, verursacht das Essen auf der Straße extrem viel Müll.

Plakate mit Aufforderung: Nicht im Gehen essen!

Deswegen haben die Behörden nun entschieden: Gehen und gleichzeitig den Snack verspeisen ist verboten. Wie „CNN“ berichtet, kleben in der Stadt 30 Kilometer nördlich von Yokohama seit April Poster mit dieser Aufforderung. 

Im Fokus steht die Straße Komachi-dori. Viele Shops haben sich an der 350 Meter langen Straße angesiedelt und locken täglich fast 60.000 Menschen an, von denen viele ihren Müll hinterlassen.

Besonders nicht aufgegessenes Essen und Verpackungen sind ein großes Problem: Denn von den Resten werden Tiere angelockt, und Einheimische müssen die Straße vom achtlos entsorgten Müll befreien.

Essen im Gehen gehört in Japan zu den schlechten Manieren

Die Plakate sollen Touristen allerdings nur auf das Problem aufmerksam machen – es gibt keine Strafen, sollte sich jemand nicht daran halten.

Wer aber in Japan sein Mittagessen im Gehen verspeist, muss sowieso mit komischen Blicken rechnen. Das gilt in dem asiatischen Land nämlich als schlechte Angewohnheit. So glauben die Japaner, dass du dein Essen nicht genug wertschätzt, wenn du es nicht in Ruhe und im Sitzen verspeist.

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