Mallorca: Frau nach Unfall im Hotelpool querschnittsgelähmt

Mallorca: Frau nach Pool-Unfall querschnittsgelähmt

Dieser Junggesellinnenabschied wurde zum Albtraum: Eine Britin (41) brach sich im Wellenbad das Genick und ist seitdem querschnittsgelähmt. Jetzt verklagt sie das Hotel auf rund 10 Millionen Euro.

Die Frau lag auf einem Schwimmreifen im Pool, als plötzlich die Wellen starteten. (Symbolfoto)
Die Frau lag auf einem Schwimmreifen im Pool, als plötzlich die Wellen starteten. (Symbolfoto)

Foto: imago images/Chromorange

Sie wollte nur den Junggesellinnenabschied ihrer Cousine feiern – jetzt wird Bonnie L. (41) nie wieder laufen können. Die zweifache Mutter entspannte gerade im Schwimmring im Pool, als plötzlich dessen Wellenfunktion aktiviert wurde. Dabei kippte sie um und schlug mit dem Kopf auf, berichtet die „Mallorca Zeitung“.

Mit fatalen Folgen: Bonnie hat sich vier Knochen im Nacken gebrochen, ihre Wirbelsäule wurde schwer verletzt.

Mallorca-Urlauberin bricht sich im Pool das Genick und ist querschnittsgelähmt

„Ich bin mit dem Gesicht nach unten ins Wasser gefallen und habe nicht verstanden, warum meine Arme und Beine mir nicht gehorcht haben“, erzählte Bonnie der „Sun“. Sie habe auch ihren Kopf nicht aus dem Wasser heben können. „Ich hielt den Atem an und wartete verzweifelt darauf, dass jemand mich bemerken würde.“

Zum Glück wurde sie wenig später aus dem Wasser gezogen. Doch weil sie ihren Körper vom Hals abwärts nicht mehr spüren konnte, wusste sie sofort: Irgendetwas war grundlegend falsch. Tatsächlich ist Bonnie seit dem Unfall 2017 querschnittsgelähmt.

Die Mutter zweier Kinder muss rund um die Uhr betreut werden. Für mehr als 60.000 Pfund (umgerechnet fast 70.000 Euro) ließ sie ihr Haus nach dem Unfall barrierefrei umbauen.

Gelähmte Frau verklagt Hotel in Magaluf auf Schadensersatz

Als Entschädigung verlangt Bonnie jetzt rund 10,4 Millionen Euro. Der britische High Court hat entschieden, dass sie das Hotel in Magaluf durch britische Gerichte verklagen darf.

„Ich wünschte, ich wäre nie in dieses Wellenbad gegangen, aber das kann ich nicht mehr ändern. Ich kann nur hoffen, dass so etwas nie wieder jemandem passiert, aber ich fürchte, das wird es.“

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