Auf der ganzen Welt begehen Muslime in diesem Monat Ramadan und fasten. 30 Tage lang dürfen gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder essen noch trinken.

So auch ein Gast in einem Ibis-Hotel in Dublin: Bevor er am Morgen wieder mit dem Fasten beginnen würde, bat er im Hotel um einen Snack in der Nacht. 

Frühstücks-Buffet um 2.30 Uhr – für eine Person

Als der Gast um 2.30 Uhr dann im Frühstücksraum stand, konnte er es selbst kaum glauben: Statt eines kleinen Snacks erwartete ihn ein komplettes Frühstücks-Buffet – nur für ihn allein, schreibt der „Independent“.

Ein Kollege postete die Geschichte auf Twitter. Begeistert ergänzt er, dass es für die Mitarbeiter des Hotels fast eine Selbstverständlichkeit sei: „Das Hotel sagte, es sei das Mindeste, was sie tun könnten.“ Zum Schluss schreibt er: „Es gibt immer noch Menschlichkeit zwischen all dem Hass.“

Hotel in Singapur bietet Extramenü für fastende Muslime

Insgesamt likten über 100.000 Menschen den Post. Viele reagierten positiv auf die Geschichte und lobten das Hotel für die nette Geste. Einige berichten von ähnlichen Erfahrungen, zum Beispiel in Singapur.

Der Gast hatte in einem Mercure-Hotel übernachtet, das wie Ibis zu der Muttergesellschaft Accor Hotels gehört. Dort können Muslime ein „Dämmerungs-Menü“ bestellen, das zwischen vier und fünf Uhr morgens auf das Zimmer gebracht wird. „Sie bieten diesen Service ohne Extrakosten an. Danke!“, schreibt Sharafat Shah. 

Weltweit richten sich immer mehr Hotels auf muslimische Gäste ein. Beispielsweise gibt es Gebetsteppiche auf den Zimmern oder Alternativen zu Schweinefleisch in den Restaurants.