Diese Reise endete für einen Mann in Untersuchungshaft: Mit einem Fernbus war er von Amsterdam in Richtung München unterwegs, als der Bus am Flughafen Stuttgart von Zollbeamten kontrolliert wurde. 

Als die Beamten die Gepäckstücke kontrollieren wollten, fand sich für einen Koffer kein Besitzer. Erst durch Hinweise eines Zeugen wurde der Koffer einem Niederländer zugeordnet. Warum dieser sich nicht zu erkennen geben wollte, wurde schnell klar: Der Spürhund erschnupperte in dem Trolley Rauschgift. 

Im Reisegepäck nichts als Drogen und Käse

Beim Öffnen fanden die Zollmitarbeiter sieben Kilogramm (!) Marihuana, 320 Gramm Kokain – und einige Packungen Käse. Die Zöllner vermuten, dass diese den Geruch der Drogen überdecken sollten. Mit wenig Erfolg.

Der mutmaßliche Schmuggler bestritt, der Eigentümer des Koffers zu sein. Trotzdem wurde er wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln festgenommen und sitzt noch in U-Haft. Das Zollfahndungsamt Stuttgart ermittelt gegen den Mann.

Mit welchem Fernbus der Niederländer unterwegs war, wollte der Stuttgarter Zoll auf reisereporer-Nachfrage aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht preisgeben.