Sie sind die neuen Mitarbeiter am Aberdeen Airport in Schottland: Doug der Mops, Husky-Mix Pax, Schäferhund Bear, Enzo, der Labrador, und Golden Retriever Breagh gehören zur Hunde-Crew des Flughafens.

Seit Anfang Mai patrouillieren sie mit ihren nassen Schnauzen und dem kuscheligen Fell durch die Terminals – und zaubern den Menschen ein Lächeln ins Gesicht.

Ihre Mission: Nervöse Passagiere vor dem Abflug beruhigen. Und das klappe großartig, erzählt Airport-Manager Fraser Bain „The Sun“. „Man kann sehen, wie die Menschen strahlen, wenn sie sie sehen.“

Die Idee der Hunde gegen Flugangst kommt aus Amerika

Die Idee mit den Therapie-Hunden hat Bain aus den USA mitgebracht. Über 50 Flughäfen haben dort bereits niedliche Vierbeiner, um Passagiere mit Flugangst zu beruhigen. 

Dahinter steckt richtige Wissenschaft, sagt Bain. „Einen Hund zu streicheln beruhigt den Herzschlag und senkt den Blutdruck. Sie sind also perfekt für Menschen, die wegen ihrer Reise nervös sind.“ Aber natürlich kommen Enzo und Co. auch bei allen anderen Passagieren gut an.

Wichtigste Eigenschaft: Hunde lieben Streicheleinheiten

Immer zu zweit und in Begleitung zweier Trainer sind die insgesamt 14 Vierbeiner unterwegs. Bevor ein Hund in die Crew am Aberdeen Airport aufgenommen wird, muss er aber einen einstündigen Test bestehen.

So dürfen die Hunde keine Angst vor Fremden haben, schreckhaft sein oder laut bellen. Dann sollen sie sich schnell hinsetzen und an der Leine laufen können. Am allerwichtigsten ist aber: Sie lieben Streicheleinheiten.