Es war eine harte Zeit für Daniel Mehler: Seine Mutter Rexanne Bishop verstarb – der Sohn ist in tiefer Trauer. Vom Denver International Airport in den USA wollte Daniel nach Aspen fliegen, um dort die Asche seiner Mutter zu verteilen.

Doch am Security-Check endete das Vorhaben: Ein Sicherheitsbeamter von der Transport Security Administration (TSA) öffnete die Urne mit der Asche und untersuchte diese auf Sprengstoff.

Für den trauernden Daniel eine schreckliche Situation. Sein Bruder David Mehler postet den Vorfall auf Facebook. „Hey, Transport Security Administration!“, schreibt er. „Danke für das Entweihen der Überreste meiner Mutter.“ 

Urne am Airport geöffnet: „Das ist absolut inakzeptabel“

Daniel wurde bereits von der TSA kontrolliert, als er mit der Urne vom Piedmont Triad International Airport und dem San Antonio International Airport abflog – ohne, dass es dort Probleme gab, sagt sein Bruder David. „Beide TSA-Beamte haben die Urne mit dem nötigen Taktgefühl und Respekt inspiziert und gescannt.“

„Es hilt wirklich beim Trauer-Prozess, wenn du jemanden dabei beobachten musst, wie er die Asche deiner Mutter testet“, schreibt David wütend. „Das ist absolut inakzeptabel!“

TSA entschuldigt sich für den Vorfall

In den Vorschriften der TSA steht, dass menschliche Asche ohne Probleme im aufgegebenen Gepäck mitgeführt werden darf. Für das Handgepäck gebe es aber besondere Auflagen. „Wir verstehen, dass es schmerzhaft ist, einen geliebten Menschen zu verlieren, und wir behandeln die Überreste mit Respekt“, schreibt die Behörde auf ihrer Website. „Aber manche Airlines erlauben es nicht, menschliche Asche im Handgepäck mitzuführen.“

Gegenüber dem „Independent“ äußerte sich die TSA mit Bedauern zu dem Vorfall. „Es ist eine TSA-Vorschrift, dass eine Urne unter keinen Umständen geöffnet werden darf. TSA entschuldigt sich und spricht tiefes Beileid für Herrn Mehler aus.“