Beide Tragwerke sind gebrochen, die Maschine ist in zwei Teile zerrissen: Das sind die Bilder der stark beschädigten Biman-Bangladesh-Airlines-Maschine am Yangon International Airport in Myanmars Metropole Rangun.

Starker Regen und schlechte Sicht hatten dazu geführt, dass das Flugzeug, eine Bombardier DHC-8, am Mittwoch gegen 7 Uhr (Ortszeit) bei der Landung von der Bahn abkam und ins Gras schlitterte.

Bruchlandung in Myanmar: Verletzte Passagiere in Krankenhaus eingeliefert

Mehrere Passagiere wurden bei der Bruchlandung verletzt, berichtet die lokale Zeitung „The Myanmar Times“. Über die Gesamtzahl der Passagiere sowie der Verletzten gibt es noch widersprüchliche Angaben:

Während der „Independent“ von insgesamt 33 Passagieren und vier Verletzten schreibt, berichten andere Medien von mehr als 18 Verletzten. Die „Myanmar Times“ beruft sich auf das Statement eines Airline-Sprechers: Niemand sei ums Leben gekommen, er habe allerdings keine Informationen darüber, wie viele der Passagiere verletzt seien und wie schwer.

Sowohl die Fluggäste als auch die Crew-Mitglieder wurden nach dem Unfall aus der völlig ramponierten Maschine gerettet und medizinisch behandelt. Verwundete wurden in ein Krankenhaus geliefert.  

Ein verletzter Passagier wird auf der Trage von Rettungssanitätern behandelt.
Einsatzkräfte eilten zur Unfallstelle und behandelten die verletzten Passagiere sofort. Foto: imago images / Xinhua

Internationaler Flughafen in Myanmar wegen Bruchlandung gesperrt

Einsatzkräfte, darunter auch Löschfahrzeuge, sammelten die Bruchteile der Maschine auf und räumten die Landebahn. Wegen der Arbeiten musste der Flughafen kurzzeitig am Mittwoch geschlossen werden – öffnete aber im Laufe des Tages wieder.

Der Flug BG060 ging Mittwoch Nacht von der Hauptstadt Bangladeschs Dhaka nach Rangun in Myanmar. Mit mehr als 5,2 Millionen Einwohnern ist sie die größte Stadt des Landes. Im Süden gelegen, zieht es Touristen wegen der beeindruckenden goldenen Pagoden und der Kolonialarchtitektur in die Mega-Metropole.