Spionage-Wal rettet Handy einer Touristin aus dem Meer in Norwegen

Spionage-Wal rettet Handy einer Touristin aus dem Meer

Das ist wirklich kaum zu glauben: Im norwegischen Eismeer fiel einer Touristin das Handy ins Wasser. Doch nur wenig später tauchte ein Beluga-Wal an der Oberfläche auf – in seinem Maul das verlorene Handy.

Ein Belugawal im Wasser.
Eigentlich wäre das Handy für immer im Eismeer verschollen: Doch ein freundlicher Beluga rettet es und brachte es sogar zurück. (Symbolbild)

Foto: Imago Images/Barry Bland

Schon seit einigen Wochen sorgt ein angeblicher „Spion-Beluga“ vor der kleinen Stadt Hammerfest in Norwegen für viel Aufmerksamkeit: Mit einer Kamera-Halterung auf dem Rücken tauchte er plötzlich vor der Küste auf, ließ sich mit Fisch füttern und sogar streicheln.

Kein Wunder, dass es schnell Spekulationen über die Herkunft des Tieres gab. Viele glaubten, dass er von der russischen Marine trainiert wurde, um die Gewässer auszuspionieren, sich jedoch befreien konnte und nun vor Hammerfest lebt.

Das Handy fiel aus der Jackentasche ins Meer

Dort ist nun erneut ein Beluga gefilmt worden – und dieser Wal brachte einer Touristin ihr iPhone zurück, das ihr ins Meer gefallen war!  Es wird vermutet, dass es sich um den „Spionage-Wal“ handelt. 

Ina Mansika und ihre Freunde waren am Wasser, um ihn zu beobachten. Und tatsächlich begrüßte er die Besucher. „Wir haben uns auf den Steg gelegt, um ihn zu sehen und vielleicht sogar zu streicheln“, erzählt Ina im Interview mit „The Dodo“.

„Ich hatte vergessen, meine Jackentasche zu schließen, und mein Handy fiel ins Meer. Wir dachten, es wäre für immer verloren.“ Aber nur ein paar Sekunden später tauchte der Beluga auf – in seinem Maul das Handy.

Das Video von der unglaublichen Handy-Rettungsaktion

„Alle waren überrascht. Wir konnten selbst nicht glauben, was wir gesehen haben“, sagt Ina. „Ich war superglücklich und dankbar.“ Zwar hat das Handy einen Wasserschaden und ist damit kaputt, aber Ina dankt dem Wal trotzdem. „Ich liebe Tiere!“, erzählt sie. „Dieser Wal war so nett.“

Der Beluga soll in ein Naturschutzgebiet umgesiedelt werden

Bisher ist noch unklar, ob der Beluga zu zutraulich ist, um allein in der freien Wildbahn zu überleben. Es wird allerdings versucht, ihn darauf vorzubereiten, berichtet „The Dodo“. So soll es Pläne geben, den Wal in ein Naturschutzgebiet in Island zu bringen.

Übrigens hat der Beluga inzwischen auch einen Namen: Hvaldimir. Das ist eine Mischung aus dem Vornamen des russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem norwegischen Wort für Wal, hvalen.

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