Sightseeing mal anders: Gratis-Kajak-Touren in Europa – für die Umwelt

Sightseeing mal anders: Gratis-Kajak-Touren in Europa

Schöne Städte nicht einfach nur bewundern, sondern dafür sorgen, dass sie so bleiben: Bei diesen Kajaktouren erkundest du Metropolen wie Hamburg und Kopenhagen vom Wasser aus – und sammelst Plastikmüll.

Zwei Teilnehmer der Green-Kayak-Touren fischen Müll aus dem Wasser.
Bei den Touren kannst du Sightseeing, Spaß und Gutes tun miteinander verbinden.

Foto: facebook.com/GreenKayak

Was haben Hamburg, Kopenhagen, Bergen und Amsterdam gemeinsam? Die Städte sind nicht nur wegen ihrer Architektur wahnsinnig schön – sondern auch, weil hier Wasser die Hauptrolle spielt. Egal, ob als Seen, Kanäle, Grachten oder Fjorde. 

Bei Bootsfahrten kannst du die Städte aus einer völlig neuen Perspektive kennenlernen – die Ausflugsfahrten gehen manchmal aber auch ganz schön ins Urlaubsbudget. 

Plastikmüll sammeln und kostenlos Kajak fahren

Jetzt kannst du allerdings sparen und gleichzeitig was für die Umwelt tun: Bei Kajak-Touren, auf denen du Plastikmüll einsammelst. 

Der dänische Anbieter Green Kayak verleiht seit 2017 Kajaks an Urlauber und Einheimische. Seitdem wurden allein in Aarhus und Kopenhagen mehr als zehn Tonnen Plastikmüll aus dem Wasser gefischt. Mittlerweile gibt’s das Angebot auch in Odense, Præstø (beides Dänemark), Bergen (Norwegen) und seit einigen Wochen in Hamburg.

So kannst du an der Umwelt-Aktion teilnehmen

„Wir wollen so vielen Menschen wie möglich die Chance geben, sich aktiv gegen die Umweltverschmutzung einzusetzen“, heißt es auf der Website der gemeinnützigen Organisation. Und so kannst du teilnehmen: 

  • Suche online die Standorte der Kajaks.
  • Wähle ein Datum und eine Uhrzeit aus.
  • Sammle während der Tour so viel Müll wie möglich und teile dein Erlebnis mit dem Hashtag #greenkayak in den sozialen Medien.
Mit den Kajaks können jeweils immer nur zwei Personen fahren.

Es ist übrigens nicht der einzige Anbieter für nachhaltige Bootstouren: Auch in Amsterdam fischen Touristen Müll aus den Grachten – und zwar bereits seit 2012. 

Egal, wo du die Gewässer von Abfall befreist – der reisereporter wünscht „Schiff ahoi!“.

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