Jamaika: In diesen Urlaubsorten gilt Ausnahmezustand

Jamaika: In diesen Urlaubsorten gilt Ausnahmezustand

Die Regierung hat bis zum 16. Mai für die Distrikte Saint James, Hanover und Westmoreland den Ausnahmezustand ausgerufen. Wer in Jamaika auf eigene Faust unterwegs ist, sollte derzeit besonders aufpassen.

Besucher genießen den Sonnenuntergang in Rick’s Café in Negril, Jamaika.
Im Westen von Jamaika herrscht nicht überall so entspannte Stimmung wie in Rick’s Café in Negril.

Foto: imago/Westend61

Vorsicht vor Diebstählen und Raubüberfällen: In drei sogenannten Parishes gilt seit einigen Tagen der Ausnahmezustand. Die betroffenen Distrikte Saint James, Hanover und Westmoreland liegen im Westen von Jamaika. Dazu gehören auch die beliebten Urlaubsorte Montego Bay und Negril.

Reisende bekommen den Ausnahmezustand vor allem durch die stärkere Präsenz von Militär und Polizei zu spüren. Das Auswärtige Amt rät außerdem zu besonderer Vorsicht. Reisende sollten immer eine Kopie ihres Reisepasses dabeihaben und den Anordnungen der Sicherheitsmitarbeiter folgen.

Immer wieder gilt in Teilen Jamaikas der Ausnahmezustand

Erst am 7. Januar endete der letzte Ausnahmezustand in Jamaika. Er hatte zunächst nur 14 Tagen dauern sollen, war aber auf drei Monate verlängert worden. 

Darüber hinaus kann es in der Hauptstadt Kingston und in den Touristenhochburgen Montego Bay, Negril und Ocho Rios zu Diebstählen und bewaffneten Überfällen kommen. In diesen Fällen sollten Reisende keinen Wiederstand leisten. Die Verbindung zwischen dem Flughafen Montego Bay und den Kreuzfahrt-Piers gilt als sicher.

Was Jamaika-Urlauber beachten müssen

Nach Einbruch der Dunkelheit solltest du deinen Hotelkomplex nicht mehr allein und zu Fuß verlassen. Wichtige Reisedokumente wie Pass oder internationalen Führerschein sollten kopiert und separat mitgeführt werden. Die Originale am besten im Hotelsafe einschließen oder unter der Kleidung tragen.

Behalte deine Wertgegenstände im Auge, vor allem im Mietwagen, am Strand oder im Hotelzimmer. Besonders bei Reisen und Ausflügen auf eigene Faust rät das Auswärtige Amt zu Vorsicht. Häufig kommt es auch zu Gewalt gegenüber Homo- und Transsexuellen.

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