Sylt: Das sind die 9 besten Restaurants | reisereporter.de

Sylt: Das sind unsere 9 liebsten Restaurants

Liebe geht auf Sylt sprichwörtlich durch den Magen. Wer Hunger bekommt, hat auf einer Fläche von gerade mal 99,14 Quadratkilometern 200 Restaurants zur Auswahl. Das sind die Top 9, und zwar für jedes Budget.

Mini-Burger vom Wagyu-Rind auf einem Teller.
Ob Fischbrötchen oder Mini-Burger: Auf Sylt geht die Liebe definitiv durch den Magen. Rund 200 Restaurants haben sich auf der kleinen Nordsee-Insel angesiedelt.

Foto: Jasmin Kreulitsch

1. Samoa Seepferdchen: Seafood with a view

Versteckt gelegen zwischen Sand, Strand und Dünen verbirgt sich in Rantum eines der lässigsten Restaurants der Insel: Das Samoer Seepferdchen wirbt zu Recht damit, am schönsten Logenplatz zwischen den beiden Meeren zu kochen. 

Die Gäste können den großartigen Blick auf Wattenmeer und Nordsee genießen und im Sommer im Strandkorb windgeschützt auf der Terrasse und bei Schietwetter drinnen umgeben von urigem Friesen-Flair sitzen. 

Lachs-Tatar im Samoa Seepferdchen.
Das Samoa Seepferdchen überzeugt mit seiner Lage und dem Lachs-Tatar. Foto: Jasmin Kreulitsch

Die Karte wechselt saisonal und überzeugt vor allem mit den Fischgerichten, die zwar nicht günstig, aber lecker sind. Die Nordseezunge ist eine der besten der Insel (48,50 Euro). Es geht aber auch preiswerter, zum Beispiel mit den Matjes nach Hausfrauen-Art mit roten Zwiebeln und Bratkartoffeln (8,50 Euro) oder dem Lachs-Tatar (16,50 Euro).

Samoer Seepferdchen | Hörnumer Straße 70, Rantum

2. Gosch Sylt: Das Fischbrötchen-Imperium

Pro Jahr gehen auf Sylt rund 750.000 Fischbrötchen über die Theke – viele davon bei Gosch Sylt, dem Fischbrötchen-Imperium der Insel. Gründer Jürgen Gosch ist bekannt als kulinarisches Urgestein der Insel.

Er betreibt insgesamt 31 Niederlassungen in Deutschland, allein elf davon sind auf Sylt. Da wundert sich auch niemand mehr über die Frage „Heute schon gegoscht?“, also ob man heute schon ein Fischbrötchen gegessen hat.

Gosch-Filiale im Hafen von List.
Jürgen Gosch mit seinem Fischbrötchen-Imperium gilt auf Sylt als kulinarisches Urgestein. Die erste Filiale wurde 1972 im Hafen von List gegründet. Foto: Jasmin Kreulitsch

Die Geschichte des Fischpapstes ist legendär. Jürgen Gosch kündigte im Jahr 1967 seinen Job als Maurer und probierte sich als Aalverkäufer.

1972 eröffnete er seine erste Fischbude im Hafen von List, in dem noch heute Gosch allgegenwärtig ist. Zu futtern gibt es warme und kalte Gerichte aus dem Meer und natürlich den Fischbrötchen-Klassiker, wie das Brötchen mit Nordseekrabben (6,50 Euro) oder mit Räucherlachs (5,50 Euro).

Gosch Sylt | Am Hafen, List

3. Beach Box: Das beste Fast Food der Insel

Wer zwischendurch snacken möchte, aber keinen Bock auf Fischbrötchen hat, ist bei der Beach Box bestens aufgehoben. In Westerland, direkt beim Dünenaufgang in der Käpt’n-Christiansen-Straße, beweist dieser kleiner Kiosk, wie gut Fast Food schmecken kann.

Der Kiosk Beach Box am Strand von Westerland.
Die Beach Box verkauft am Dünenaufgang in Westerland Fast Food mit Stil. Foto: Jasmin Kreulitsch

Dank maritimer Deko und chilliger Beach-Musik verströhmt die Bude ein super Strandfeeling. Das kulinarische Rezept? Burger mit Stil: Das Fleisch ist hochwertig, der Salat frisch und die Pommes knusprig!

Der ideale Ort also, um sich an einem Strandtag in Westerland zu stärken, ohne gleich viel Geld auszugeben. Den Cheeseburger gibt’s für 6,50 Euro, den Veggie-Burger für 7,50 Euro und die Currywurst mit Pommes für 5,50 Euro.

Beach Box | Käpt’n-Christiansen-Straße 40, Westerland

4. Genuss-Shop: Sternekoch mit Bodenhaftung

Sylt ist bekannt für seine Sterneköche, einer von ihnen ist Johannes King. In einem hübschen Friesenhaus in Keitum betreibt der mehrfach ausgezeichnete Koch seinen Genuss-Shop, in dem er saisonal und vor allem lokal kocht – mit vielen Produkten, die auf der Insel oder im Meer wachsen.

Gemüsegarten von Johannes King bei Keitum.
Im Garten zieht Sternekoch Johannes King sein eigenes Gemüse. Foto: Jasmin Kreulitsch

Hinter dem Haus steht King selbst in seinem Gemüsegarten und zieht heran, was er später zu seinen Kreationen verarbeitet. Die Speisekarte ist klein, aber kreativ und lecker: Beispielsweise sind das Tatar vom Biolachs mit Crème fraîche und kandierter Gurke (19 Euro) oder der Mini-Burger vom Wagyu-Rind (18,50 Euro) zu empfehlen.

Übrigens: Wo Genuss-Shop draufsteht, ist auch Shop drin. Denn im eigenen Laden verkauft King seine eigenen Kreationen und vielversprechende Leckereien der Insel.

Genuss-Shop | Gurtstig 2, Keitum

5. Sylter Eismanufaktur: Das beste Eis der Insel

Kein Sommer ohne Eis – auch nicht auf Sylt. Besonders ausgefallene Sorten kommen im Norden der Insel in die Eistüte: Lakritz, Popcorn, Amarena-Cheesecake oder darf es doch der Klassiker Meersalz-Quark-Karamell (eine Kugel etwa 1,50 Euro) sein?

Eissorten der Sylter Eismanufaktur.
Ausgefallene Sorten wie Lakritz oder Popcorn gibt es in der Sylter Eismanufaktur. Aber auch Klassiker wie Schokolade und Meersalz-Quark-Karamell gibt es zu kaufen. Foto: Jasmin Kreulitsch

Schon seit 2013 ist die Sylter Eismanufaktur geöffnet und kreiert täglich neue Sorten, die alle ein Motto eint: „Natürlich schmeckt’s besser“. Denn das Eis wird ausschließlich mit Milch aus der einzigen Sylter Molkerei hergestellt.

Auch bei allen anderen Zutaten wird streng auf Herkunft und Qualität geachtet. Deshalb sind die Eissorten auch alle aroma- und farbstofffrei.

6. Kupferkanne: Leckerer Kuchen im Bunker

Ein Sylter Original mit ganz besonderer Geschichte liegt in Kampen inmitten einer idyllischen Kiefernlandschaft. Die Kupferkanne ist längst nicht mehr nur ein Café, sondern eine Institution: Inhaber Günter Rieck landete kurz vor dem Kriegsende auf Sylt und strandete in einem ehemaligen Bunker, den der Künstler umgestaltete.

Café Kupferkanne in Kampen.
Inhaber und Künstler Günter Rieck baute einen alten Bunker um und verwandelte ihn in ein kleines Café. Foto: Jasmin Kreulitsch

Er baute Fenster ein und bastelte sich aus dem ehemaligen Flakbunker ein neues Zuhause. In den 50er-Jahren wurde daraus ein Künstlercafé – und heute jener magische Ort, an dem man den besten Kuchen (ab 5 Euro) der Insel futtern kann, der täglich in der hauseigenen Backstube nach traditionellem Rezept mit Butter gebacken wird.

Kupferkanne | Stapelhooger Wai 7, Kampen

7. S-Point Sylt: Das coolste Beach-Bistro

Der Österreicher Sepp Reisenberger schuf vor knapp drei Jahren mit seinem Bistro-Konzept S-Point Sylt einen gechillten Ort zum Abhängen und Snacken. Am nördlichen Rand von Westerland direkt am Strandübergang gelegen zaubert der Koch Snacks wie Kräuter-Hummus, Kalamata-Oliven, Halloumi, Pulpo, Falafel-Salat oder Süßkartoffel-Pommes.

Das Bistro S-Point Sylt am Strand von Westerland.
Kräuter-Hummus, Kalamata-Oliven, Halloumi, Pulpo, Falafel-Salat oder Süßkartoffel-Pommes gibt es im S-Point Sylt. Foto: Jasmin Kreulitsch

Sein Leitgedanke: die richtige Wahl des Grundprodukts – und dieses mit Raffinesse zu verarbeiten. Dabei setzt er gern auf inseleigene Produkte, ein Klassiker ist zum Beispiel die Galloway-Bratwurst vom Keitumer Gänsehof (15 Euro). Vor allem aber hat er einen nachhaltigen Zugang: Alle To-go-Produkte bestehen aus Papier, Holz, Bambus oder Maisstärke. 

S-Point Sylt | Lornsenweg 7, Westerland

8. Dorfkrug Kampen: Typische Friesen-Kneipe

Seit der Übernahme von Thomas Samson ist der Kampener Dorfkrug ein neuer Treffpunkt geworden. Der Österreicher bietet in seinem Dorfkrug Bar & Grill Feinschmeckern großartige Fleischgerichte und sorgt auch nachts mit der angeschlossenen Bar für eine prima Stimmung (und einen gemütlichen Gegenpol zu den benachbarten Champagner-Bars).

Lamm-Currywurst und Trüffel-Pommes im Kampener Dorfkrug.
In der urigen Friesen-Kneipe gibt es hippe Gerichte wie Lamm-Currywurst und Trüffel-Pommes. Foto: Jasmin Kreulitsch

Das Flair des urigen Friesenhauses wurde erhalten, dazu kombiniert Samson dänische Designerstühle und hippe Fabriklampen. Neben den legendären Steaks kommen auch Variationen wie Lamm-Currywurst mit Süßkartoffel-Pommes und Trüffel-Mayo (18 Euro) auf den Tisch – die Wurst stammt auch von der Insel.

Dorfkrug Kampen | Braderuper Weg 3, Kampen

9. Das Hoog: Regionale Küche auf hohem Niveau

In dem Hotel Severin’s Resort und Spa in Keitum befindet sich das Hoog: Das Restaurant steht für regionale Produkte und traditionelle Spezialitäten, die in einer lockeren Atmosphäre serviert werden. Die Preise sind hier zwar höher, dafür stimmt die Qualität. Besonders die Fischgerichte sind ein Genuss.

Ein Fischgericht auf dem Teller im Hoog.
Die Fischgerichte im Restaurant Hoog sind ein Genuss, sagt reisereporterin Jasmin. Foto: Jasmin Kreulitsch

Die Karte ist klein und exklusiv und wechselt vor allem täglich. Vorspeisen gibt es ab circa 15 Euro, Hauptgerichte ab 30 Euro, wie zum Beispiel gebeizten Fjordlachs mit Sauerrahm, Gurke, Kartoffelrösti und mariniertem Babyleafsalat oder Nordsee-Seezunge mit Petersilienkartoffeln und Gurkensalat.

Hoog im Severin’s Resort und Spa | Am Tipkenhoog 18, Keitum

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