New York verbietet geführte Ausflüge zur Freiheitsstatue

New York verbietet geführte Ausflüge zur Freiheitsstatue

Ein Besuch auf Ellis und Liberty Island gehört für viele Urlauber genauso zum New-York-Trip wie die Brooklyn Bridge und der Central Park. Ab Mitte Mai sind kommerzielle Touren zur Freiheitsstatue allerdings verboten.

Die Freiheitsstatue auf Ellis Island in New York von unten fotografiert.
Wer Aufnahmen wie diese knipsen will, muss die Aussichtsplattform zu Füßen der Freiheitsstatue besuchen.

Foto: unsplash.com/Gautam Krishnan

Welches Symbol könnte Freiheit besser verkörpern als die gleichnamige Statue in New York? Sie heißt täglich Tausende Besucher willkommen – Tourguides und ihre Kunden sind davon allerdings bald ausgenommen.

4,5 Millionen Menschen besuchen die Aussichtsplattform der Freiheitsstatue und das National Museum of Immigration auf Ellis Island pro Jahr. Nur 250.000 kamen als Teilnehmer von privaten Touren. Doch obwohl sie nur rund vier Prozent aller Besucher ausmachen, verursachen sie angeblich überproportional viele Probleme.

Behörde verbannt Tourguides von der Freiheitsstatue

Sie werden beschuldigt, Eingangsbereiche und Ausstellungen zu verstopfen, den Besucherfluss zu blockieren und damit die Sicherheit zu gefährden. Auch die Tourguides sollen nicht immer mit gutem Benehmen glänzen: Einige reden laut, legen sich mit ihren Kollegen an, nehmen die wichtigsten Ausstellungsbereiche in Beschlag oder geben sogar falsche Auskünfte.

„Dadurch wird das Besuchererlebnis erheblich verschlechtert“, erklärte ein Sprecher der „New York Times“. Die Konsequenz: Ab dem 16. Mai verbietet der National Park Service organisierte Touren zur Aussichtsplattform und zum Immigration-Museum.

Stattdessen müssen Besucher dann entweder ohne Führungen auskommen oder an offiziellen Touren des Nationalparks teilnehmen. Viele der rund 250 Tourguides, die regelmäßig Führungen an der Freiheitsstatue anbieten, kritisieren das Verbot als zu harsch.

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