„Horror-Flug“ mit Ryanair: Schlägerei auf dem Weg zum Festival

Auf dem Weg zum Festival: Schlägerei bei Ryanair

Auf einem Flug von Dublin nach Malta ist in der Luft die Hölle im Ryanair-Flugzeug ausgebrochen. Etliche Passagiere veranstalteten einen Rave in der Maschine, prügelten sich und sorgten für eine Verspätung.

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Eine Party im Flugzeug lief schnell ziemlich aus dem Ruder. (Symbolfoto)

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Etwa 150 der 180 Passagiere der Ryanair-Maschine von Dublin nach Malta wollten zu einem Musikfestival auf der Insel. Die Party ging bei einigen aber schon im Flugzeug los und lief gehörig aus dem Ruder. Schlägerei, Alkoholexzesse und laute Musik – so hatten sich die übrigen Passagiere und die Crew ihren Flug bestimmt nicht vorgestellt.

Sauf-Party im Ryanair-Flugzeug

Kieran Dineen, Reporter der „Irish Times“, war mit an Bord und berichtete für die irische Zeitung von dem Höllen-Flug. Schon vor dem Start wollten sich die Festival-Gäste nicht auf ihre Plätze setzen und anschnallen. Immer wieder seien einzelne Personen aufgestanden und hätten sich den Anweisungen der Flugbegleiter widersetzt. Das sorgte direkt für eine Verspätung von 30 Minuten.

In der Luft sei die Party dann aber erst richtig losgegangen. Eine Musikbox sei voll aufgedreht, große Schnapsflaschen aus dem Duty-free-Shop seien geöffnet und herumgereicht worden. Ein Mann sei während des Fluges mit einer riesigen Flasche Wodka durch den Gang gelaufen und habe den Hochprozentigen in die Münder der Fluggäste geschüttet.

Schlägerei im Flieger auf dem Weg zum Festival

Der Alkohol sorgte schnell für mehrere handgreifliche Auseinandersetzungen zwischen den Feierwütigen, so der Reporter. Ein Mann sei eine halbe Stunde lang zu Boden gedrückt worden, damit er sich nicht mehr wehren konnte. Ein anderer sei im Nacken gepackt und gegen das Flugzeugfenster gepresst worden. 

Noch während des Fluges verständigte die Crew die Polizei in Malta, die bei der Landung schon auf die Festival-Gänger wartete. Das bestätigte Ryanair. Mehrere Fluggäste wurden festgenommen und werden vermutlich nicht zum Festival gehen können.

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