Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 90 Kilometern pro Stunde hat ein Tornado am Dienstag im Osten von Rumänien gewütet. Welche Wucht er hatte, zeigt sich an diesem Vorfall: Die Windhose erfasste einen Reisebus mit 40 Menschen.

Sie wirbelte ihn Dutzende Meter durch die Luft, ehe der Bus auf ein Feld krachte. Mindestens zwölf der Insassen wurden verletzt, vier von ihnen schwer. 

Video: So eine Wucht hatte der Tornado in Rumänien

Glück hatte das Dorf Dragalina, der Tornado verfehlte es knapp. Einige Dächer wurden abgedeckt, Bäume entwurzelt. In einigen Häusern fiel der Storm aus.

Wie kam es zu diesem für Rumänien ungewöhnlichen Wetterphänomen? „Der Tornado entstand, als die kalte atmosphärische Front, die am Morgen in Bulgarien eintraf, mit der sehr heißen Luft aus der östlichen Walachei kollidierte“, erklärt Mariana Frăţila vom Meteorologischen Zentrum von Dobudscha der rumänischen Tageszeitung „Adevarul“. Sie warnte vor möglichen weiteren Windhosen, vor allem in der Tiefebene.