USA: Für ein Foto am Horseshoe Bend in Arizona musst du jetzt zahlen

USA: Für ein Foto am Horseshoe Bend musst du jetzt zahlen

Der Colorado River schlängelt sich hufeisenförmig um das rote Gestein des namensgebenden Canyons Horseshoe Bend in Arizona – ein beliebtes Fotomotiv, das Touristen fortan nur noch gegen Eintritt bekommen.

 Ein junger Mann sitzt an einem steilen Abhang vor dem Horseshoe Bend.
Und genau für dieses Foto kommen Tausende Touristen in den Glen-Canyon-Nationalpark.

Foto: imago images/Westend61

4.219.441 Millionen Menschen kamen im vergangenen Jahr – das offenbaren die offiziellen Besucherzahlen der Glen Canyon National Recreation Area im US-Bundestaat Arizona. Und viele von ihnen kamen nur für das (Foto-)Highlight des Nationalparks, dem Horseshoe Bend. 

Um den jährlich steigenden Besucherzahlen gerecht werden zu können, setzte der National Park Service (NPS) einige Maßnahmen um, die nun refinanziert werden müssen.

Für Touristen bedeutet das seit dem 13. April: Bye kostenloser Besuch am Canyon, hello Eintrittsgebühr.

Mehr als 1.000 Meter Höhe: Eine dramatische, aber auch gefährliche Aussicht verspricht das Aussichtsplateau am Horseshoe Bend.
Mehr als 1.000 Meter Höhe: Eine dramatische, aber auch gefährliche Aussicht verspricht das Aussichtsplateau am Horseshoe Bend. Foto: imago iamges / robertharding

Touristen zahlen Eintritt für den Horseshoe Bend in Arizona

Investiert wurde zum einen in die Parkmöglichkeiten am Canyon. Der Highway 89 führt direkt zu den nun erweiterten Parkplätzen, auf denen rund 300 Autos zeitgleich abgestellt werden können. Allerdings eben gegen eine Gebühr von zehn Dollar pro Fahrzeug. Motorradfahrer zahlen fünf Dollar. 

Für Reisebusse ist auch Schluss mit dem Gratis-Besuch, solche mit einer Kapazität von 35 und mehr Fahrgästen werden bis zu 140 Dollar los.

Eine Garantie für einen Parkplatz gibt es übrigens nicht – wenn der voll ist, musst du leider umkehren. Möchtest du dieses Risiko bei deinem Ausflug zu dem legendären hufeisenförmigen Canyon nicht eingehen, empfiehlt der Nationalpark geführte Touren. Allerdings müssen Erwachsene dann statt mit zehn Dollar Eintritt gleich mit mindestens 90 Dollar Buchungskosten rechnen.

Warum der Horseshoe Bend so faszinierend ist

Warum sich das lohnen könnte, zeigen allein 443.582 Beiträge bei Instagram. Nach Angaben vom „Lonely Planet“ gehört die Glen-Canyon-National-Recreation-Area zu den meistbesuchten Orten in den USA und ist in den Top 10 der besten Nationalparks des Landes.

An Naturwundern hat das mehr als 5.000 Quadratkilometer große Schutzgebiet um den Lake Powell noch sehr viel mehr zu bieten als dieses Fotomotiv.

Etwas mehr als elf Kilometer vom Horseshoe Bend entfernt kannst du zwischen den zwischen rot und orange changierenden Felsformationen des Antelope Canyons wandern. Auch der ist ein absoluter Insta-Hotspot:

Wann solltest du den Nationalpark am besten besuchen? Darauf hat der Park selbst eine ganz einfache Antwort: Immer – egal ob Antelope Canyon oder Horseshoe Bend. Die Stimmung und das Licht an den instagrammablen Spots sei zu jeder Jahres- und Tageszeit beeindruckend.

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