Philippinen verbannen Kreuzfahrt-Schiffe von der Trauminsel Boracay

Philippinen: Kreuzfahrt-Verbot auf der Insel Boracay

Keine Kreuzfahrtschiffe mehr vor der philippinischen Trauminsel Boracay? Weil die Insel nach wie vor überfüllt ist, hat die Regierung jetzt zum Schutz der Umwelt ein Verbot für Kreuzfahrtschiffe verhängt.

Saskia Hassink
Touristen am Strand der philippinischen Insel Boracay.
Millionen Touristen strömen jährlich auf die kleine Insel Boracay. Zu viele, findet die philippinische Regierung und verbannt Kreuzfahrtschiffe.

Foto: imago images/Pacific Press Agency

Boracay ist mit seinem azurfarbenen Meer und den weißen Stränden ein Paradies: Kein Wunder also, dass jährlich Millionen Touristen auf die kleine Insel im Südchinesischen Meer strömen.

Doch die Trauminsel ist dem Ansturm nicht gewachsen, findet die philippinische Regierung. Um Overtourism entgegenzuwirken und Touristen-Zahlen zu regulieren, sind Kreuzfahrtschiffe vor der Insel ab sofort verboten. Das berichtet das Nachrichtenportal „Skift“.

Kreuzfahrtschiffe bringen mit einem Mal Tausende Touristen auf die Insel

Betroffen von der Regulierung sind alle Schiffe, die mehr als 2.000 Passagiere an Bord haben. Aber auch kleinere Kreuzfahrer dürfen in der Hochsaison von April bis Mai, an Feiertagen, von November bis Dezember sowie in den Weihnachtsferien nicht mehr in Boracay vor Anker gehen.

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Boracays Ökosystem verträgt nur 19.125 Touristen

Das philippinische Amt für Umweltschutz hatte schon im vergangenen Jahr eine Studie zum Ökosystem der Insel veröffentlicht. Demnach habe das kleine Paradies eine Maximalkapazität von gerade mal 19.125 Touristen.

Im Jahr 2018 war die Insel von April bis Oktober auch schon einmal für alle Touristen gesperrt. In einer großen Reinigungsaktion war das Paradies komplett gesäubert und mit einer vernünftigen Kanalisation ausgestattet worden.

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