Als die vier Skibergsteiger am Abend immer noch nicht an ihrem Ziel Konkordiahütte angekommen waren, informierte der Hüttenwart die Walliser Rettungsorganisation.

Rettungshubschrauber suchten noch am selben Abend nach den vermissten Deutschen – dabei wurden mehrere Lawinenniedergänge in dem Gebiet festgestellt.

Nun ist es traurige Gewissheit: Eine von den tödlichen Schneewalzen begrub auch die vier Skitourengänger unter sich. Sie konnten am Samstagnachmittag nur noch tot geborgen werden, das berichtet das Schweizer Nachrichtenportal 20 Min“. Die örtliche Polizei bestägte dies.

Vier Deutsche sterben nach Lawinenabgang im Schweizer Kanton Wallis

Die vier starteten am Freitagmorgen gegen neun Uhr ihre Tour von der Finsteraarhornhütte zur Konkordiahütte, einer Berghütte in den Berner Alpen. 

Einsatzkräfte der Rettungsstation Goms und der Air Zermatt fanden die verschütten Tourengänger aus Deutschland zwischen der Grünhornlücke in der Gemeinde Fieschertal und ihrem Ziel, der Konkordiahütte auf einer Höhe von 3.110 Metern.

Aufgrund der schlechten Witterung konnte die am Freitagabend eingeleitete Suche erst am Samstagmittag fortgesetzt werden. 

Derzeit werden die Opfer identifiziert. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.