Erst sollten Touristen nur von Reisen in die Hauptstadt Sri Lankas, Colombo, absehen – am Samstag verschärfte das Auswärtige Amt nun die Reisehinweise.

Die Lage im Land sei nach wie vor angespannt, weitere Terroranschläge können nicht ausgeschlossen werden.

Das müssen Sri-Lanka-Urlauber jetzt wissen.

Touristen sollen wenn möglich nicht nach Sri Lanka reisen

Nachdem Dutzende Menschen bei der verheerenden Anschlagsserie am Ostersonntag auf Sri Lanka getötet wurden, kommt das Land nicht zur Ruhe. Die Polizei fahndet noch immer nach weiteren mutmaßlichen Terroristen, erst am Samstag wurden bei einer Razzia im Osten des Landes 15 Tote gefunden, berichtet das RND“ .

Daher warnt das Auswärtige Amt Touristen nun eindringlich und rät von nicht notwendigen Reisen nach Sri Lanka“ ab.

Touristen, die sich derzeit auf der Tropeninsel befinden, sollten öffentliche Plätze und insbesondere die Anschlagsorte weiträumig meiden.

Zudem sollten sie die lokalen Medien verfolgen, engen Kontakt zu Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften halten und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge leisten.

Deutsche Reiseveranstalter holen Sri-Lanka-Urlauber zurück 

Schon bevor die Behörde die Reisewarnung auf das ganze Land ausweitete, beschlossen am Freitag mehrere deutsche Reiseveranstalter wie Tui und Alltours, ihren Gästen eine vorzeitige Rückreise zu ermöglichen. Tui sagte sogar alle Sri-Lanka-Reisen bis einschließlich 31. Mai ab.

Zudem können bereits gebuchte Reisen bei etlichen Veranstaltern wie Thomas Cook, DER-Touristik, FTI und Studiosus kostenlos umgebucht oder storniert werden.

Terrorwelle erschüttert Inselparadies Sri Lanka

Die Tropeninsel in Südostasien wurde bei Reisenden in den vergangenen Jahren immer beliebter, besonders für Backpacker ist der Inselstaat mit den weißen Traumstränden und saftig grünen Berglandschaften ein attraktives Ziel. 

Die Terroranschläge könnten dem Tourismus-Boom nun schaden. Islamistische Selbstmordattentäter hatten sich am Ostersonntag in drei Kirchen in mehreren Städten und in drei Luxushotels in Colombo in die Luft gesprengt.

Zwei weitere Bomben explodierten wenige Stunden später in einem Hotel und in einem Wohnhaus in Vororten Colombos. Insgesamt starben mehr als 250 Menschen.