Ein Hubschrauber fand den 48-jährigen Bergsteiger am Donnerstag nahe dem Annapurna-Gipfel. Er saß in einer Höhe von 7.500 Metern fest, gut 500 Meter unterhalb des Gipfels, und winkte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Mann aus Malaysia seit mehr als 40 Stunden keine Sauerstoffflasche, kein Essen und kein Wasser mehr.

Bergsteiger überlebt 40 Stunden ohne Sauerstoffflasche

Er war mit 13 weiteren Bergsteigern auf einer Expedition und wurde beim Abstieg von ihnen getrennt. Zurück im nächsten Lager, einen Kilometer unter dem Gipfel, lösten die Kollegen Alarm aus.

Der Malaysier, ein erfahrener Bergsteiger und Anästhesist, wurde am Freitag in die Hauptstadt Kathmandu geflogen und in ein Krankenhaus gebracht.

Dass er überlebt habe, bezeichnet Mingma Sherpa von dem Expeditionsanbieter Seven Summit Treks als „Wunder“. Das berichtet die „Malay Mail“. Es habe wohl auch mit dem medizinischen Fachwissen des Mannes zu tun und seiner Vertrautheit mit Bergen.

Der Annapurna gehört zur Gebirgsgruppe des Himalaya, er ist mit 8.091 Metern der zehnthöchste Berg der Welt. Hunderte Menschen aus der ganzen Welt reisen jedes Jahr zum Start der Frühjahrs-Klettersaison in den Himalaya.