Na, das ist mal optimistisch: Der neue Airbus-Chef Guillaume Faury hat verkündet, innerhalb von zehn Jahren emissionsfreies Fliegen ermöglichen zu wollen.

Wie er das erreichen will, erklärte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Er will klein starten und dann erweitern: „Wenn sie einsatzfähig sind, werden wir die Maschinen schrittweise vergrößern.“ Kleinere Versuchsmodelle, die komplett elektrisch fliegen, seien der erste Schritt.

Batterien sind noch nicht leistungsfähig genug für große Flugzeuge

Faury gab zu Bedenken, dass es noch einige Hürden bis zum emissionsfreien Fliegen gebe. So seien etwa die heutigen Batterien noch weit davon entfernt, leistungsfähig genug für die großen Maschinen zu sein. Es müssten daher auch Wasserstofftechnologien und Biotreibstoffe sowie synthetische Kraftstoffe in Betracht gezogen werden.

Für ihn als Airbus-Chef, so betonte er im „FAZ“-Interview, sei der Klimaschutz eines der wichtigsten Anliegen. Dafür müsse es eine globale Zusammenarbeit geben. Und „keine regionalen oder lokalen Insellösungen, die kontraproduktiv sind“, sagte er.

Wichtigster Mann im Konzern seit wenigen Tagen

Guillaume Faury hatte vor eineinhalb Wochen den Vorstandsvorsitz bei Airbus übernommen. Davor arbeitete er als der zweitwichtigste Mann in der Geschäftsführung des Konzerns.