Auf den Philippinen haben sich am Montag und Dienstag zwei schwere Erdbeben ereignet. Das Beben am Ostermontag forderte auf der Hauptinsel Luzon mindestens 16 Menschenleben. Dutzende Personen wurden verletzt und 24 werden noch immer vermisst. 

Die Hochhäuser in der Hauptstadt Manila schwankten. Und zwar so stark, dass im Wolkenkratzer Anchor Skysuites der Pool auf dem Dach überschwappte und sich in einen Wasserfall verwandelte.

Erdbeben auf den Philippinen: Knapp 500 Nachbeben

Das Epizentrum lag in Castillejos in der Provinz Zambales. Seither wurden rund um Manila 491 Nachbeben registriert. Das zweite schwere Beben, nur einen Tag später, ereignete sich in der Nähe der Stadt San Julian in der Provinz Ost-Sama im Osten der Philippinen. 

Tausende Reisende sitzen auf Flughafen bei Manila fest

Die Beben verursachten schwere Schäden an Häusern, Straßen, Brücken und dem internationalen Flughafen Clark, knapp 100 Kilometer nördlich von Manila.

Dort sitzen Tausende Reisende fest, denn der Airport ist seit Ostermontag geschlossen, weil das Terminalgelände, das Vorfeld sowie der Flugsicherungsturm beschädigt sein sollen. Nach Angaben eines Flughafensprechers sollen sieben Personen leicht verletzt worden sein. 

Grund: Bilder auf Twitter zeigen, dass Deckenteile herunterkrachten und Scheiben barsten: 

Aufräumarbeiten starteten schnell

Am heutigen Mittwoch will der Flughafen seinen Betrieb wiederaufnehmen, zumindest zum Teil. Der Tower sei funktionsfähig, sagt Airport-Präsident, Jaime Melo. Die Aufräumarbeiten begannen bereits kurz nach dem Beben.