Das war knapp! Fluglotsen verhindern Flugzeug-Crash in Hamburg

Flugzeug-Crash am Hamburger Flughafen nur knapp verhindert

Offenbar im letzten Moment haben Fluglotsen am Hamburger Flughafen eine Katastrophe verhindert. Zwei Flugzeuge drohten zusammenzustoßen, weil eine Easyjet-Maschine ohne Erlaubnis starten wollte.

Eine Easyjet-Maschine hätte am Flughafen Hamburg beinahe eine Turkish-Airlines-Flugzeug gerammt. (Symbolfoto)
Eine Easyjet-Maschine hätte am Flughafen Hamburg beinahe ein Turkish-Airlines-Flugzeug gerammt. (Symbolfoto)

Foto: imago/Chris Emil Janßen

Am Hamburger Flughafen kam es fast zu einem Crash. Eine Maschine von Easyjet Schweiz startete, obwohl noch ein Flugzeug von Turkish Airlines auf der Landebahn stand – der Start erfolgte offenbar ohne endgültige Erlaubnis. Der Vorfall geschah am vergangenen Mittwoch, er wurde jetzt durch einen Bericht des Schweizer „Blick“ bekannt.

Flughafen Hamburg: Easyjet-Flugzeug rast auf Turkish-Airlines-Maschine zu

Die Easyjet-Maschine stand auf der Startbahn bereit – Flug U2-1028 sollte nach Basel-Mulhouse gehen. Doch plötzlich starteten die Triebwerke des Airbus A320 und das Flugzeug setzte sich in Bewegung und beschleunigte auf hohe Geschwindigkeit – ohne Starterlaubnis vom Kontrollturm. Das berichtet der „Aviation Herald“. 

Das hätte zur Katastrophe werden können, denn auf demselben Rollfeld stand noch ein Flugzeug von Turkish Airlines aus Istanbul, das kurz zuvor gelandet war.

Easyjet-Maschine kann gerade noch abbremsen

Gerade noch rechtzeitig gaben die Fluglotsen im Kontrollturm die Anweisung, den Easyjet-Airbus sofort zu stoppen. Die Piloten machten eine Vollbremsung – nach etwa 1.600 Metern kam die Maschine zum Stehen. Nur etwa 1.300 Meter weiter vorne befand sich das Flugzeug von Turkish Airlines.

Die A320 musste umkehren und am Ausgangspunkt auf eine erneute Starterlaubnis warten, die kam sechs Minuten nach dem Beinahe-Crash.

Wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte, ist noch nicht klar. Easyjet teilt in einer Stellungnahme mit, die Sicherheit der Passagiere oder der Besatzung sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Das Unternehmen bestätigt gegenüber dem „Blick“, dass der Flugkapitän von der Flugsicherung als Vorsichtsmaßnahme gebeten wurde, den Start abzubrechen. 

„Ursache hierfür war ein anderes Flugzeug, dass die Startbahn nicht ordnungsgemäß verlassen hatte, nachdem bereits die Freigabe zum Abflug durch die Flugsicherung erteilt wurde“, heißt es in der Stellungnahme. 

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