Mit zwei Reisekoffern in der Hand stand der Mann (64) am Samstag plötzlich vor der Polizeiwache am Salzburger Hauptbahnhof. Gut zehn Jahre lang war er auf der Flucht, nachdem er aus dem Gefängnis entkommen war. Der Österreicher habe erzählt, dass er kurz zuvor am Flughafen München gelandet sei. 

Dass er sich jetzt stellt, hat aber nichts mit einem nagenden Gewissen zu tun – er hatte ganz einfach keine Lust mehr auf die Urlaubsinsel Teneriffa. Er habe die vergangenen zehneinhalb Jahre auf der Kanareninsel verbracht – doch sie gefalle ihm nicht mehr. Es sei dort nicht mehr so schön wie früher und er habe lange genug dort gelebt, gab die Polizei den Mann wieder. 

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Verbrecher stellt sich – weil er Teneriffa nicht mehr so schön findet

Der Mann war nach einem Bericht des Portals „Salzburg24“ im Dezember 2008 aus der Justizanstalt Schwarzau am Steinfeld geflohen – und hätte (nur) noch ein halbes Jahr Haft absitzen müssen. Eine Zusatzhaft für seine Flucht muss er offenbar nicht fürchten, Gefängnisausbruch ist in Österreich straffrei.

Warum dem 64-Jährigen Teneriffa nicht gefallen hat? Wir können es uns nicht erklären. Sie ist nämlich nicht nur die größte der Kanareninseln, sondern auch die mit der meisten Abwechslung. Ob Baden, Wassersport, Wandern, Ausflüge oder Nightlife – Teneriffa lässt keine Wünsche offen. Sieh selbst:

Die Landschaft ist extrem abwechslungsreich: Im Norden finden Urlauber raue Küsten, zerklüftete Bergmassive sowie grüne Täler mit Tulpenbäumen, Lorbeerwäldern und mannshohen Weihnachtssternen.

Im Süden gibt’s für Badeurlauber feine Sandstrände und viele Sonnenstunden. Über allem thront der Vulkan Pico del Teide, er ist mit 3.718 Metern der höchste Berg Spaniens.

Vielleicht ist ja eine der anderen Kanareninseln was für den Knacki, nachdem er das restliche halbe Jahr abgesessen hat. Mit unserem großen Kanaren-Check könnte er es herausfinden.