In der Sonne bruzeln, den Kindern beim Planschen im Hotel-Pool zusehen und dabei ein erfrischendes Getränk von der Bar genießen: So sah der Spanien-Urlaub von Stephanie Barber und ihrer Familie in ihren Träumen aus. In der Realität kam alles anders.

Sowohl ihre mitgereisten Kinder Riley (9) und Felicity (8) als auch ihre Mutter Lynn blieben im Zwei-Sterne-Hotel Marisol Continental in Calella an der katalanischen Costa del Maresme auf dem Trockenen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Familienurlaub in Spanien ruiniert – ausgerechnet zu Ostern

Last minute buchte die Britin Stephanie über den Online-Reiseanbieter Loveholidays die Reise für ihre Familie nach Calella. Trotz der zwei Sterne war sie vom Angebot des Hotels begeistert: „Ich wusste, dass es ein sehr günstiges Hotel war, aber die Bewertungen sind alle gut. Dort schreiben Leute, dass die Zimmer zwar sehr einfach seien, aber völlig ausreichend, um dort zu schlafen“, sagte sie der „Sun“.

Sie las von den Highlights der Unterkunft: dem Pool und der Bar! 

Aus dem regnerischen England ging es am vergangenen Mittwoch nach Calella – bei der Ankunft im Hotel war die Familie noch in Urlaubsstimmung, die Kinder wollten direkt nach dem Einchecken in den Pool springen.

Doch dann ließ ein Angestellter den Traum vom Osterurlaub platzen: Da sei kein Pool, habe er Stephanie gesagt, das Hotel werde gerade renoviert.

Statt einer Abkühlung im türkis glitzernden Pool erwartete die Familie eine verdreckte Terrasse mit einem leeren Schwimmbecken: 

Bei den Kindern war die Enttäuschung groß – und auch Stephanies Mutter Lynn erlebte an der Hotelbar eine böse Überraschung, denn die Theke leuchtete nicht wie auf den Fotos in Neonlichtern: „Die Bar war geschlossen und nicht betriebsbereit.“

Mutter versucht den Urlaub noch zu retten – für ihre Kinder

Umgehend rief Stephanie das Online-Portal Loveholidays an, über das sie das Hotel gebucht hatte. Am Hörer dann der nächste Tiefpunkt: Über den Anbieter gebuchte Reisen werden nicht zurückerstattet. Zuerst müsse dieser mit dem Hotel klären, wo genau das Problem liegt, und dann gebe es vielleicht das Geld zurück.

Trotz des knappen Budgets buchte die Biritin ein anderes Hotel in der Küstenstadt. Für das erste Hotel bezahlte sie bereits 246 Pfund, mit dem Zweiten fehlten ihr dann zusätzlich 277 Pfund in der Urlaubskasse. „Kann ich meinen Kindern beiden ein Eis holen oder müssen sie es sich teilen?“, fragte sie sich während des dreitägigen Urlaubs.

Eine gute Nachricht: Den gezahlten Preis für das Marisol Continental gibt es zurück – eine Entschädigung allerdings nicht.