Die kleine Farah war mit ihren Eltern auf dem Weg von Kuala Lumpur in Malaysia nach Perth. In der australischen Stadt wollte die Familie ein neues Leben beginnen. Doch das zwei Monate alte Baby kam nicht lebend in der neuen Heimat an – es starb auf dem Air-Asia-Flug D7236.

Baby stirbt in den Armen einer fremden Passagierin

Die Australierin Nadia Paranzee erlebte den Vorfall am Montagmorgen hautnah mit. Die frühere Krankenschwester bot den Eltern ihre Hilfe an. Nach der Landung schilderte sie auf Facebook, was geschehen war: „Ich hielt ein neugeborenes Baby im Arm, das seinen letzten Atemzug tat.“ 

Das Baby sei bereits zu Beginn des Fluges sehr unruhig gewesen und habe durchgängig geschrien. Die Eltern, die aus Saudi-Arabien stammen, seien verzweifelt gewesen und hätten ihr das Baby kurz vor seinem Tod übergeben. 

Als das Baby nicht mehr atmete, sei Chaos an Bord ausgebrochen. Vier Ärzte an Bord sollen zwei Stunden lang versucht haben, es wiederzubeleben – doch ohne Erfolg. Sie konnten die kleine Farah nicht mehr retten, sie starb an Bord des Flugzeuges. 

Woran starb Baby Farah an Bord des Flugzeuges?

Die Airline bestätigte den Todesfall und schrieb: „Wir sind in unseren Gedanken bei dem Säugling und der betroffenen Familie.“ Zum Gesundheitszustand des Säuglings äußerte sie sich jedoch nicht.

Warum Farah starb, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen. Wie die australische „ABC News“ berichtet, wurden nach der Landung persönliche Gegenstände der Familie, darunter ein Kinderwagen, aus dem Flugzeug gebracht – zur Spurensicherung und zur Ermittlung möglicher Erkrankungen der Kleinen.