Warum Urlauber wirklich nicht in den Pool pinkeln sollten

Warum du wirklich nicht in den Pool pinkeln solltest

Jetzt ist es raus: In den Pool pinkeln ist nicht nur eklig, sondern auch gefährlich. Das haben US-Forscher herausgefunden. Der Stoff, der sich aus Chlor und Urin bildet, kann die Gesundheit beeinträchtigen.

Annika Jensen
unsplash.com/Kutan Ural
Pinkelt sie gerade in den Pool? Könnte sein, laut einer Umfrage hat es jeder fünfte Deutsche schon gemacht.

Foto: unsplash.com/Kutan Ural

Mit Urin im Pool zu baden? Eklige Vorstellung, denkst du jetzt vermutlich. Aber: Jeder fünfte Deutsche pinkelt tatsächlich ins Schwimmbecken. Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch gesundheitsschädlich – das haben US-Forscher herausgefunden.

Die Experten schätzen, dass in jedem Pool 30 bis 80 Milliliter Urin pro Person enthalten sind. Und wir wissen alle: In der Hochsaison sind die Pools in Hotels extrem gut besucht – und auch im heimischen Freibad tummeln sich dann viele Menschen.

Mehr anzeigen

Urin und Chlor im Pool können krank machen

Die Kombination von Urin und Chlor ergibt ein sogenanntes Desinfektionsnebenprodukt. Das erklärt die American Chemical Society in einem Video.

Aus Harnsäure und Chlor werde demnach Trichloramin (auch Hautschuppen tragen ihren Teil dazu bei), das Atemwegsbeschwerden, Hautirritationen und die roten Augen beim Tauchen verursachen könne.

Hinzu kommt, dass der typische Schwimmbadgeruch kein Chlorgeruch ist, sondern dass wir stets das Trichloramin riechen. Das bedeutet also: Je stärker dieser Schwimmbadduft ist, desto mehr Menschen haben in das Wasser gepinkelt, in dem wir schwimmen.

Im Meer ist es allerdings kein Problem, zu pinkeln. Denn dort sind die Stoffe ohnehin schon vorhanden. Denn die Tiere im Meer pinkeln ja auch täglich. Wale lassen sage und schreibe 970 Liter Wasser täglich.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
Das könnte dich auch interessieren
Zur
Startseite