Diese 10 Inseln kannst du mieten – und es ist günstiger, als du denkst

Günstiger, als du denkst: Diese 10 Inseln kannst du mieten

Du wolltest schon immer mal auf deiner Privatinsel chillen? Kein Problem: Diese Inseln in Europa, der Karibik und anderen Ecken der Welt kannst du mieten – und das ist mitunter günstiger, als du denkst.

Die Insel Cayo Cangrejo in Kolumbien.
Beim Urlaub auf diesen Inseln fühlst du dich wie Robinson Crusoe – nur, dass du nicht auf Freitag wartest.

Foto: unsplash.com/Sergio Jara

Mit dem Blick aufs Wasser aufwachen, am Strand spazieren gehen, ohne einer Menschenseele zu begegnen, und einfach mal so richtig entschleunigen: Auf einer einsamen Insel zu leben könnte so schön sein! Auf Dauer allerdings vermutlich auch ganz schön langweilig.

Wie wäre es stattdessen mit einer Privatinsel auf Zeit? Diese einsamen Inseln hast du im Urlaub ganz für dich allein:

1. Brother Island, Philippinen

Willkommen auf deinem privaten Pazifiktraum: Auf Brother Island kannst du dich am weißen Strand sonnen, im Schatten der Palmen entspannen oder zu Korallenriffen schnorcheln. 

So richtig allein bist du dabei allerdings nicht: Auf der Insel haben noch bis zu 39 weitere Gäste Platz. Vielleicht der perfekte Ort für die nächste Familienfeier?

Die Angestellten, die dich mit philippinischer Küche verwöhnen und auch sonst perfekt umsorgen, wohnen ebenfalls auf der Insel, allerdings auf der anderen Seite. Ganz günstig ist dieser Service nicht: Die Preise beginnen bei rund 600 Euro pro Nacht (für zwei Personen). 

So kommst du hin: Der Gastgeber nimmt die Gäste im Stadtzentrum von El Nido oder am Flughafen auf. Der Transport ist im Übernachtungspreis inklusive. Mindestaufenthalt: zwei Nächte.

2. Pumpkin Island, Australien

Eine eigene Insel im Great Barrier Reef – klingt zu schön, um wahr zu sein? Die Pumpkin Island rund 14 Kilometer vor der Küste kannst du tatsächlich mieten. Du teilst sie dir mit den Besitzern und bis zu 33 weiteren Gästen.

Und du solltest möglichst viele davon mitbringen: Der Preis pro Nacht (rund 1.600 Euro) ist nämlich unabhängig von der Gästeanzahl. Sprich: Je mehr ihr seid, desto günstiger wird der Spaß. Bei voller Auslastung wären das gerade mal 50 Euro pro Nase.

Wenn du noch mehr Argumente brauchst: Die Chancen stehen gut, dass ihr beim Schnorcheln vor der Insel Meeresschildkröten oder sogar Delfine trefft.

So kommst du hin: Nach Yeppoon in Queensland fliegen, von dort organisieren die Eigentümer der Insel die Weiterreise. Mindestaufenthalt: drei Nächte.

3. Sugar Loaf, Grenada

Dir mit sieben deiner besten Freunde eine Karibik-Insel teilen: Das kannst du auf Sugar Loaf vor Grenada. Ganz ohne Schnickschnack übernachtet ihr in einem rustikalen Häuschen direkt am Strand. Und ihr könnt jeden Tag beim Rauschen der Wellen einschlafen und aufwachen.

Der Großteil der Insel ist übrigens von sattgrünem Wald bedeckt. Wenn dir das Sonnenbaden zu langweilig wird, kannst du dort auf Erkundungstour gehen.

Dem Portal „Travelcircus“ zufolge kostet eine Nacht auf der Trauminsel im Idealfall nur 50 Euro pro Person: Der Übernachtungspreis startet bei rund 400 Euro, egal wie viele Gäste auf Sugar Loaf übernachten.

So kommst du hin: Von Grenadas Nordküste dauert die Überfahrt mit dem Boot nur wenige Minuten. Mindestaufenthalt: zwei Nächte.

4. Isla Rosa, Kolumbien

Die Isla Rosa liegt rund 30 Kilometer vor der kolumbianischen Küste und ist umgeben von Korallenriffen. Wer hier Urlaub macht, kann von der Terrasse direkt ins Meer hüpfen und von den Liegestühlen den Blick auf den schier unendlichen Ozean genießen.

Dabei wirst du rund um die Uhr von Köchen, Zimmermädchen, Kellnern und Butlern verwöhnt. Klingt luxuriös? Ist es auch – genauso wie der Preis. Doch auch hier gilt: Die fast 1.160 Euro pro Nacht gelten unabhängig von der Anzahl der Gäste. Bei der vollen Auslastung von 15 Gästen ergibt das pro Person und Nacht 77 Euro – plus knapp 44 Euro für Vollpension pro Tag und Person.

So kommst du hin: Der inseleigene Bootsführer bringt Urlauber von der Hafenstadt Cartagena zur Insel und zurück. 

5. Insel ohne Namen in Kolumbien

Der Rio Prado ist ein Flussreservoir in Kolumbien. Darin gelegen ist eine Insel, die so klein ist, dass sie nicht mal einen Namen hat. Zwischen Sandstrand und Urwald kannst du dort schwimmen gehen, Kanu fahren oder in der Hängematte abhängen. 

Nur du, die Natur, und bis zu 13 weitere Gäste. Du kannst die Insel aber auch nur für dich und deine(n) beste(n) Freund(in) oder deine(n) Partner(in) buchen. Eine Nacht kostet rund 200 Euro – auch, wenn ihr wirklich 14 Mann seid. In diesem Fall ist mehr also weniger und ergibt einen Pro-Kopf-Preis von gerade mal 14 Euro. Weniger, als du für so manches Hostel-Zimmer zahlen musst.

So kommst du hin: Auf Wunsch organisieren die Eigentümer den Transport vom Festland per Boot. Mindestaufenthalt: zwei Nächte.

6. Trevor Islet, Kanada

Du willst noch mehr Einsamkeit? Auf Trevor Islet in British Columbia können maximal vier Personen gleichzeitig übernachten.

Die Insel ist nur ungefähr so groß wie drei Fußballfelder, bietet in Sachen Outdoor-Abenteuer trotzdem eine Menge. Du kannst auf dem Meer zum Beispiel segeln oder Kanu fahren. Preis: ab knapp 270 Euro, unabhängig von der Zahl der Gäste. Zu viert macht das rund 70 Euro pro Person und Nacht.

So kommst du hin: Mit dem Flieger nach Vancouver reisen und von dort ein Boot oder Flugzeug nach Saturna Island nehmen. Von dort sind es nur noch fünf Minuten auf die Insel. Mindestaufenthalt: vier Nächte.

7. Coz Castel, Frankreich

Auf dieser Insel in der Bretagne lebst du wirklich im Rhythmus der Gezeiten: Zweimal täglich wird die Coz Castel für mehrere Stunden von der Flut umschlossen, dann trennen die Wassermassen sie vom Festland ab. 

Generell scheinen die Uhren auf dem kleinen Eiland langsamer zu ticken: Hier kannst du entspannen oder den Tag mit Kanufahren verbringen. Bis zu zehn Personen finden in dem rustikalen Häuschen eine Unterkunft, es kostet unabhängig von der Zahl der Gäste ab 318 Euro pro Nacht. 

So kommst du hin: Bei Ebbe kannst du vom Festland mit dem Auto auf die Insel fahren oder die 200 Meter zu Fuß zurücklegen. Coz Castel liegt in Penvénan. Mindestaufenthalt: zwei Nächte.

8. Isola Falconera, Italien

Venedig ohne Touristenmassen? Na ja, fast. Zumindest in der venezianischen Lagune ist das kein Problem. Dort liegt die Isola Falconera mit einem italienischen Bauernhaus. Der Eigentümer wohnt ebenfalls auf der Insel und kümmert sich rund um die Uhr um die bis zu 26 Gäste.

Wenn dich irgendwann der Inselkoller ereilt: Ein Tagestrip nach Venedig ist natürlich auch drin. Sogar finanziell: Die besondere Unterkunft ist mit 40 Euro pro Person und Nacht ziemlich günstig.

So kommst du hin: Mit dem Boot von Cavallino-Treporti erreichst du die Insel in acht Minuten. 

9. Rabbit Island, Irland

Im größten See von Irland, dem Lough Corrib, liegt das kleine Rabbit Island. Umgeben von sattgrünen Weiden und Wäldern kannst du dort in einem kleinen Cottage hausen, der sogenannten Historic Lodge. 

Der Name rührt daher, dass sie bereits 1907 von Lord Headley erbaut und später liebevoll renoviert wurde. Typisch irisch teilst du dir die Insel nicht nur mit bis zu sechs weiteren Urlaubern, sondern auch mit einer Schafherde. Eine Nacht in diesem Idyll kostet maximal 240 Euro. Wenn ihr euch die Kosten zu siebt teilt, sind es nur noch knapp 35 Euro.

So kommst du hin: Zum Knock Airport auf Irland fliegen und von dort eine Stunde nach Kenny’s Bay fahren. Von dort brauchen Motorboote noch fünf Minuten auf die Insel, zum Beispiel mit einem gemieteten Fahrer. Mindestaufenthalt: drei Nächte.

10. Otok Ravna Sika, Kroatien

Eine Privatinsel in der Ägäis gefällig? Dann ab auf die Insel Otok Ravna Sika. Direkt in der Mitte thront ein Haus, in dem jedes Zimmer Meerblick hat. Die Insel selbst ist nur etwas größer als ein Fußballfeld und bietet keine großen Ablenkungen.

Hier gibt es nur dich, das Meer – und bis zu drei deiner Freunde oder Familienmitglieder. Klingt nach perfekter Entspannung, oder? Die kannst du dir ab 138 Euro pro Nacht kaufen, bei voller Auslastung sogar schon ab rund 34 Euro.

So kommst du hin: Mit dem Auto nach Murter in Kroatien fahren und dann mit dem Boot weiter – je nach Geschwindigkeit kostet die Bootsfahrt noch einmal 100 bis 150 Euro pro Fahrt. Mindestaufenthalt: eine Woche.

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