Der 96 Meter hohe Spitzturm brach ein, wichtige Kunstwerke wurden zerstört, von Notre-Dame stehen nur noch die Grundmauern und die zwei Türme: Das Flammen-Inferno hat am Montagabend das „Herz von Paris“ in großen Teilen zerstört.

Über Stunden schlugen Flammen lichterloh aus dem Dachstuhl des Wahrzeichens, eine riesige Rauchsäule stand über Frankreichs Hauptstadt.

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Video: In diesem Moment stürzte der Spitzturm von Notre-Dame ein 

Die Grundmauern und die großen Türme wurden gerettet

Durch die Arbeit der rund 400 Feuerwehrleute konnten die Grundmauern und die beiden großen Türme gerettet werden. Am Morgen nach dem verheerenden Brand stehen die Reste der berühmten Kathedrale noch, das Baugerüst vor den Türmen zeugt von den Renovierungsarbeiten, die im Gange waren.

Die ersten Fotos aus dem Inneren der Kathedrale zeigen ein Bild der Zerstörung: Rauch schwebt um den Altar, das Feuer hat sich in das Deckengewölbe gefressen.

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Brand in Notre-Dame: Emmanuel Macron will Kathedrale retten

Der Brand war erst am Dienstagmorgen vollständig gelöscht, ein Großteil der Schätze konnte gerettet werden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte an, dass die Kirche auf jeden Fall gerettet werden soll: „Wir werden diese Kathedrale wieder aufbauen. Ich werde mich dafür einsetzen, diese nationale Kraftanstrengung auf den Weg zu bringen.“

Doch das endgültige Ausmaß der Zerstörung ist noch nicht klar. Bis die berühmte Sehenswürdigkeit wieder so aussehen wird wie früher, könnten Jahrzehnte vergehen, schätzen Experten. 

Viele hat der Brand tief im Herzen getroffen. Fußballer Neymar, Stürmer von Paris Saint-German, drückte seine Gefühle durch eine Zeichnung aus, die einen weinenden Glöckner von Notre-Dame zeigt, der die Kathedrale in den Händen hält: 

Brand in Notre-Dame: Ermittlungen nach der Ursache 

Wie konnte es zu dem verheerenden Brand kommen? Die Ermittlungen dazu laufen. Bereits gestern vermutete die Feuerwehr, dass laufende Renovierungsarbeiten damit zu tun haben könnten. Die Behörden gingen zunächst von einem Unglück aus.