Schluss mit Qualm und Zigarettenstummeln am Strand: Das balearische Gesundheistministerium fordert, dass die Strände der Inselgruppen rauchfrei werden. Es plant deshalb eine Kampagne, mit der die Küstengemeinden auf Mallorcaüber Rauchverbote informiert werden.

Schon nach Ostern soll die Kampagne starten, berichtet die „Mallorca Zeitung“. Ob ein Rauchverbot tatsächlich in die Gemeindeverordnung aufgenommen werde, entscheide aber jedes Rathaus individuell. 

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Balearen: Gesundheitsamt will rauchfreie Strände

Mit der Kampagne sollen die Vorteile von Rauchverboten sowie die Gefahren des Rauchens und des Passivrauchens vermittelt werden. Das ultimative Ziel sei es natürlich, möglichst viele rauchfreie Zonen auf Mallorca und den Nachbarinseln zu schaffen, teilte die Generaldirektorin des Gesundheitsministeriums, Maria Ramos, am Freitag mit.

Nicht nur der Qualm, auch die Zigarettenstummel, die Raucher im Sand hinterlassen, sind den Behörden ein Dorn im Auge. An mehreren Stränden im Süden von Mallorca werden deshalb in der kommenden Saison Aschenbecher verteilt. Das hatte das Rathaus von Calvià mitgeteilt. 

Langfristig sollen Polizisten kontrollieren, ob Strandgänger die Rauchverbote einhalten. Strafen sind bislang allerdings nicht geplant.

Spanien: Immer mehr Rauchverbote an Stränden

In anderen Teilen Spaniens, darunter Galicien, Lloret de Mar, Gran Canaria und Teneriffa gibt es bereits Strände mit Rauchverbot und Raucherzonen oder sie befinden sich in Planung. Besonders naturbelassene oder bei Familien beliebte Strände sollen so geschützt werden.