Die Philippinen zeigen wie nachhaltiger Tourismus geht
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Die Philippinen zeigen, wie nachhaltiger Tourismus geht

Die Philippinen haben es sich zur Aufgabe gemacht, nachhaltigen Tourismus zu kultivieren. Dass die 7.641 Inseln besonders schützenswert sind, steht außer Frage. Das dies mit vielen kleinen Taten gelingt, zeigen die Philippinen eindrucksvoll.

Der wiedereröffnete Traumstrand von Boracay.
Der wiedereröffnete Traumstrand von Boracay.

Foto: Philippine Department of Tourism

Es ist eine große Aufgabe für die ganze Gemeinschaft: nachhaltiger, grüner Tourismus. Die Philippinen setzen sich gegen den Massentourismus und für nachhaltige Erlebnisse ein.

Die vielen Facetten des Landes wie der kleinste Vulkan der Erde, unterirdische Flüsse und die Reisterassen von Banaue gilt es zu schützen und zu erhalten.

Nachhaltigkeit ist zu einem Schlüsselbegriff im Tourismus geworden. 

Bernadette Romulo-Puyat, philippinische Tourismusministerin

Es werden hohe Standards gesetzt, die Bevölkerung aufgeklärt und motiviert, sich einzubringen. Die Tourismusministerin Bernadette Romulo-Puyat hat dazu ihr Bekenntnis unter der Kampagne #morefunforever im März in Berlin bekräftigt.

„Nachhaltigkeit ist zu einem Schlüsselbegriff im Tourismus geworden. Mit einer Bewusstseinskultur wollen wir die Balance zwischen Entwicklung und Erhaltung schaffen. Dabei spielen lokale Initiativen eine bedeutende Rolle. Es gibt eine große Bewegung in den Philippinen, die sich für nachhaltigen Tourismus und Umweltschutz einsetzt.“

Romulo-Puyat zu Besuch in Berlin
Die Philippinische Tourismusministerin Romulo-Puyat auf der ITB in Berlin 2019 Foto: Philippine Department of Tourism

Ein klares Beweis für diese Haltung war auch die Schließung der bei Urlaubern beliebten Insel Boracay im vergangnen Jahr. Touristen und Hotels hatten dort wiederholt massiv gegen die Umweltauflagen verstoßen. Nach einer umfassenden Putzaktion wurde die Insel im Oktober 2018 unter diversen Auflagen wieder für den Tourismus geöffnet. 

Die kleinen Dinge führen zu nachhaltigem Tourismus

Die Einwohner der Insel Malapascua haben es sich der Gesundheit des Meeres verschrieben. Das reicht von der bloßen Reinigung des Meeres und der Strände von (Plastik-)Müll, über Unterricht in den Schulen bis hin zur Erschließung neuer, umweltschonender Einkommensquellen für die Einwohner. 

Siargao, vielen Surfern aufgrund des Reviers Cloud 9 bekannt, setzt auf Aufklärung über Re- und Upcycling  sowie Mülltrennung. Weitere Initiativen auf der Insel pflanzen Bäume, bauen Häuser und kümmern sich um medizinische Versorgung von Kindern.

Bäuerin bei der Ernte
So sieht die Ernte bei El Union Caffee aus Foto: El Union Caffee
Auch Touristen können helfen

Auf Themen wie Mülltrennung, Nachhaltigkeit oder faire Behandlung der Angestellten kannst auch du als Tourist achten. Die Botschaft lautet schließlich nicht, die Philippinen zu meiden, sondern die Bevölkerung bei dem Prozess zu unterstützen. 

Selbst kleinste Dinge wie das Kaffeetrinken am Nachmittag kann einigen helfen. El Union Coffee kümmert sich nicht nur um den Erhalt von Küsten und Permakultur, den Schutz von Schildkröten und den Bau von Abwassersystemen, sondern betreibt seinen Laden auch nach der Philosophie. Arbeit ist nicht das wichtigste im Leben und das kommt auch bei den Angestellten im Form von mehr Lohn, mehr Urlaub und weiterer Unterstützng an.

Ohne all diese Aktionen ist nicht nur das Urlaubsland Philippinen in Gefahr, sondern die Heimat vieler Philippinos. Das macht die Arbeit so wichtig und unterstützenswert.

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