Diese Regel gilt nicht nur, aber vor allem wenn es im Flugzeug wackelig wird: Versuche nie, die Mienen der Flugbegleiter zu entziffern. Das ist einem Piloten zufolge völlig sinnlos. Denn: Dabei könne man die Situation schnell missverstehen.

„Dieser glasige Ausdruck in den Augen der Flugbegleiter ist vermutlich Erschöpfung, keine Angst“, erklärt der Pilot Patrick Smith. Besonders nervöse Fluggäste seien anfällig dafür, sich still anbahnende Katastrophen vorzustellen, bei denen verzweifelte Crew-Mitglieder durch die Gänge schleichen und sich gegenseitig Geheimnisse zuflüstern. 

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Flugbegleiter und Piloten würden Notfälle nicht geheim halten

Für dieses Szenario gibt der Pilot Entwarnung: „In der Realität werden Passagiere über jeglichen Notfall oder ernsthafte Störungen informiert.“ Das berichtet der britische „Mirror“. Für kleinere Fehler gelte das nicht: Die Crew will schließlich keine unnötige Panik auslösen.

Patrick Smith ist Pilot und schreibt in seinem Buch „Cockpit Confidential“ über „alles, was du über Flugreisen wissen musst“. Zu aktuellen Geschehnissen im Flug-Kosmos und häufigen Fragen von Passagieren äußert er sich außerdem regelmäßig auf seinem Blog „Ask the Pilot“.