Mann stürzt in Grand Canyon – drei Tote in acht Tagen im Nationalpark

Tourist stürzt in Grand Canyon – drei Tote in acht Tagen

Ein 67-jähriger Tourist ist von einem Aussichtspunkt 122 Meter tief in den Grand Canyon gestürzt und dabei gestorben. Es ist bereits der dritte Todesfall in acht Tagen in dem Nationalpark in Arizona. 

South Rim im Grand-Canyon-Nationalpark.
Am Südrand des Grand-Canyon-Nationalparks stürzte der Mann in die Tiefe.

Foto: imago/blickwinkel

Er war alleine unterwegs und wollte die Aussicht in den Grand Canyon genießen. Doch der 67-jährige Mann stürzte gegen 11.30 Uhr am Mittwoch (Ortszeit) von der Aussichtsplattform am South Rim, dem Südrand, des Welterbes in Arizona, in die Schlucht hinunter. Das teilt der Nationalpark mit.

Besucher hatten die Ranger informiert und mitgeteilt, dass sich der Mann östlich des Yavapai-Geology-Museums aufhielt, als er stürzte. Suchtrupps fanden die Leiche des Mannes einige Stunden später in einer Tiefe von 122 Metern. Der Mann soll laut „NBCNews“ aus Kalifornien stammen.

Grand Canyon: Abstand zur Klippe halten

Der National Park Service und der Coconino County Medical Examiner untersuchen den Vorfall. Weitere Informationen gibt es derzeit noch nicht, heißt es in der Mitteilung. Besucher werden aufgefordert, auf den Wegen zu bleiben und einen sicheren Abstand zu Klippen zu halten. 

Der 67-Jährige ist bereits der dritte Tote, der binnen acht Tagen geborgen wurde. Am 26. März gegen 6.30 Uhr wurden Ranger ebenfalls zum South Rim gerufen. Dort wurde in einem unebenen Gelände abseits der Aussichtssplattformen eine Leiche gefunden.

Nur zwei Tage später starb ein Tourist aus Hong Kong, als er Fotos am Eagle Point machen wollte. Er stolperte, rutschte aus und kan zu nahe an die Kante. Die Plattform ist dafür bekannt, durch Glas 1.200 Meter tief in die Schlucht blicken zu können. 

Der Mann, der in seinen 50ern und mit einer Reisegruppe unterwegs gewesen sein soll, stürzte mehr als 300 Meter in die Tiefe des Hualapai Reserve und wurde nach einigen Stunden Suche tot von einem Helikopter geborgen. Laut eines Sprechers der Region westlich des Nationalparks hätten zahlreiche Gruppenmitglieder Fotos sehr nahe am Abgrund Fotos aufgenommen.

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