Bislang haben eher wenige Touristen Pakistan auf dem Radar. Das könnte sich in Zukunft ändern: Seit Ende Januar können deutsche Staatsbürger einfacher in das südasiatische Land reisen. Anstatt rund eine Woche auf die Bearbeitung des Visumsantrags zu warten, kannst du bei der Ankunft ein sogenanntes Visa on Arrival kaufen. 

Deutschland ist damit eines von 50 Ländern, für die diese neue Option gilt. Darüber hinaus gehört Deutschland zu den 175 Ländern, deren Staatsangehörige E-Visa für Pakistan beantragen können. Genaue Informationen gibt das pakistanische Generaldirektorat für Einwanderung und Pässe.

Pakistan schafft Grenzkontrollen innerhalb des Landes ab

Nicht nur die Einreise, auch Reisen innerhalb des Landes werden ab sofort unkomplizierter. Bislang brauchten Touristen nämlich sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigungen, um in bestimmte Regionen reisen zu dürfen. Diese Regel wurde nun – bis auf wenige Ausnahmen – abgeschafft.

Der pakistanische Politiker Fawad Chaudhry postete die neueste Errungenschaft auf Twitter: 

Die Vision des Premierministers Imran Khan sei es, Pakistan zu einem „Himmel für Touristen“ zu machen. „Die Entscheidung, die Pflicht für Unbedenklichkeitsbescheinigungen abzuschaffen, ist ein Sprung nach vorn.“

Auswärtiges Amt: Teilreisewarnung für Pakistan

Trotzdem sollten Urlauber nicht blauäugig in das Land fahren: Das Auswärtige Amt warnt derzeit vor Reisen ins Kaschmir-Gebiet und in die Provinz Belutschistan. Auch im restlichen Grenzgebiet zu Indien sollten Reisende vorsichtig sein. Landesweit besteht erhöhte Terror-Gefahr durch die pakistanischen Taliban.

Der Grenze zu Afghanistan und China dürfen sich Reisende nur bis auf 16 Kilometer nähern, Schilder warnen vor Sperrzonen.