Mülltüten, Fischernetze, ein Beutel flüssiges Waschmittel – das ist nur ein kleiner Auszug des Mageninhalts einer Pottwal-Dame, die an einen italienischen Strand geschwemmt wurde. Insgesamt 22 Kilogramm Plastik wurden in dem Kadaver gefunden. Besonders dramatisch: Das Tier war schwanger, der Fötus war ebenfalls tot.

Toter Pottwal am Strand von Porto Cervo aufgetaucht

Tierärzte in Padua sollen den Kadaver jetzt untersuchen, um die Todesursache zu bestimmen, berichtet „CNN“. Der Pottwal wurde am vergangenen Donnerstag am Strand von Porto Cervo im Norden Sardiniens entdeckt.

Der italienische Umweltminister Sergio Costa nahm den traurigen Vorfall zum Anlass, in puncto Plastik an das Gewissen der Menschen zu appellieren: „Gibt es immer noch Leute, die denken, diese Probleme seien nicht wichtig? Für mich sind sie das, und sie sind sogar eine Priorität.“ 

In einem Facebook-Post schrieb der Politiker, Italien werde eines der ersten Länder sein, das die EU-Verordnung zur Verbannung von Einwegplastik umsetzen werde.