Für vier Passagiere endete eine Karibik-Kreuzfahrt mit der „MSC Opera“ in Handschellen. Nachdem die britische National Crime Agency statt Chetoos-Chips kiloweise Kokain an Deck des Schiffes fand, wurden mehrere Tatverdächtige in Portugal festgenommen. 

Passagiere schmuggeln Kokain in Chipstüten auf die „MSC Opera“

Die Behörde twitterte den Fund vom 24. März im Hafen der portugiesischen Insel Madeira. Rund 18 Kilo Kokain im Wert von 2,3 Millionen Dollar wurden beschlagnahmt, versteckt in Chipstüten und Keramikschüsseln. Neben Drogen sollte auch Geld und ein Dutzend Handys geschmuggelt werden, das berichtet „USA Today“.

Insgesamt nahm die Behörde zwölf Verdächtige fest, dabei soll es sich um sechs Frauen und sechs Männer zwischen 20 und 52 Jahren handeln.

Vier von ihnen seien Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes gewesen, sechs weitere waren gerade erst vom Vereinigten Königreich nach Madeira angereist. Über die anderen Schmuggler wurden keine genaueren Angaben gemacht. Alle zwölf Tatverdächtigen erwartet nun der Prozess in Portugal.