Jomaica Alfiler (21) flog am vergangenen Dienstag von Frankfurt zurück in ihre Heimatstadt Seattle. Eigentlich genug Zeit, um während des zehnstündigen Fluges mit dem Mann, der neben ihr saß, ins Gespräch zu kommen. Doch die Studentin verpasste irgendwie den Anschluss.

Wieder zu Hause fasste sie sich deshalb ein Herz und kontaktierte die Lufthansa: „Ich war auf dem Flug LH490 und saß auf dem Platz 43A direkt am Fenster. Neben mir saß ein liebenswürdiger Gentleman“, schreibt Jomaica in ihrer Nachricht.

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Obwohl sie zehn Stunden lang nebeneinander gesessen hätten, habe sie weder seinen vollständigen Namen noch seine Telefonnummer. Deshalb bittet sie die Airline um Hilfe. 

„Er hat mir mit meinem Gepäck geholfen und während des Fluges sechs Gin Tonic bestellt“, beschreibt Jomaica weiter. „Seit wir gelandet sind, geht er mir nicht mehr aus dem Kopf. Bitte kontaktiert ihn für mich!“

Doch Lufthansa gibt der jungen Frau einen Korb: „So gern wir helfen würden, uns sind aufgrund des Datenschutzes die Hände gebunden“, lautet die Antwort der Airline. „Wir drücken die Daumen, dass das Karma auf deiner Seite ist und du ihn wiedersehen wirst. Man sieht sich immer zweimal im Leben!“

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Jetzt sucht Jomaica über Facebook nach ihrem Schwarm: „Er war ein gut aussehender junger Mann, sehr adrett, hatte dunkle Haare und war ungefähr 1,80 Meter groß.“ Der Mann habe ihr seine Decke geliehen und versucht, ihr beim Verstellen ihres Sitzes zu helfen, erzählt sie in der britischen „Metro“. 

Viel geredet hätten sie aber nicht: „Vielleicht war er genauso schüchtern.“ Viele Facebook-User sprechen Jomaice jetzt Mut zu: „Ich hoffe, du siehst ihn wieder“ und „Viel Glück!“ lauten zahlreiche Kommentare unter ihrem Post. 

Ob’s was bringt? Bisher hat Jomaica noch nicht verraten, ob sie ihren Schwarm mit ihrem Post erreicht hat.