Bretagne: Rätsel um angespülte Garfield-Telefone gelöst

Bretagne: Rätsel um angespülte Garfield-Telefone gelöst

30 Jahre lang wurden immer wieder Garfield-Telefone an einem Strand in der Bretagne angeschwemmt. Der Grund dafür war bislang unklar. Doch nun wurde das Rätsel um die knallorange Plastikapparate gelöst.

Leonie Backhaus
Immer wieder wurden in den vergangenen 30 Jahren diese orangefarbenen Garfield-Apparate angespült.
Immer wieder wurden in den vergangenen 30 Jahren diese orangefarbenen Garfield-Apparate angespült.

Foto: twitter.com/ignert rednek

30 Jahre lang war es ein Mysterium: Immer wieder wurden Kabeltelefone in Form des faulen Katers Garfield an den Stränden der Bretagne entdeckt – allein im Jahr 2018 entdeckten Anwohner und Touristen etwa 200 der orange Apparate aus Plastik zwischen den Gemeinden Plouarzel und Plougonvelin. 

Woher die Apparate stammten, darüber wurde lange Zeit nur gerätselt. Nun gibt es Gewissheit: Sie stammen aus den Überresten eines Schiffscontainers, wie französische Umweltschützer des Vereins Viltansoù herausfanden.

Einen Hinweis dafür lieferte ihnen ein Bewohner der Region, der schon Anfang der 80er-Jahre den mysterösen Garfield-Container entdeckt haben soll, das Geheimnis aber bis dato für sich behielt. In einer Grotte von 30 Metern Tiefe, die nur bei Niedrigwasser zugänglich ist, wurden die Forscher jetzt fündig.

Container mit Garfield-Telefonen wurde gefunden

Woher der Container stammt, ist jedoch unklar. Denn bei vielen Seeunglücken wurden die exakte Zahl der Container und deren Inhalt nicht dokumentiert. 

Außerdem wurde aufgrund des schwierigen Zugangs bis jetzt kein Weg gefunden, den Container vollständig zu entfernen. Deshalb ist unklar, wie viele Telefone sich noch im Schiffscontainer befinden. Daher werden die Reinigungsaktionen am Strand wie bisher fortgesetzt.

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