Tourist (42) bei Taubenjagd in Schottland erschossen

Tourist bei Taubenjagd in Schottland erschossen

Ein Mann (42) aus Italien bezahlte sein Hobby mit dem Leben. Er war zum Jagen mit Freunden nach Schottland gereist. Doch etwas lief schief: Der Mann wurde angeschossen und erlag seinen Verletzungen.

Der Blick auf die Landschaft rund um das Rossie Ochil Estate.
Das Idyll vom schottischen Landgut Rossie Ochil Estate wurde von einem tragischen Jagdunfall getrübt. (Symbolfoto)

Foto: twitter.com/John Wilson

Die malerische Grafschaft Perthshire in Schottland wird dieser Tage von einem tragischen Unfall überschattet: Ein 42-jähriger Mann wurde am vergangenen Montag während der Taubenjagd auf einem Landgut angeschossen. Auch der schnell angerückte Rettungsdienst konnte nichts mehr für den Familienvater tun – er starb noch vor Ort.

Die Polizei bestätigte den Todesfall, könne derzeit aber keine konkreten Angaben über den genauen Ablauf des Vorfalls machen. Die Angehörigen seien infomiert, heißt es in der „Sun“.

Tourist war begeisterter Jäger und reiste extra für sein Hobby nach Schottland

Der aus Italien stammende Mann war leidenschaftlicher Jäger. Auf seiner Facebook-Seite schmückt er sich mit seinen Jagd-Trophäen wie Wildschweinen, Vögeln und Kaninchen. Seine Freunde teilten die Begeisterung, gemeinsam reisten sie zum wiedeholten Mal nach Schottland.

Auf dem Landgut Rossie Ochil Estate, mehr als eine Autostunde nördlich von Edinburgh gelegen, kann auf Tauben Jagd gemacht gemacht werden. In dieser Gegend sei der Gebrauch von Schusswaffen bei Farmern und Sportschützen gängig, äußerte ein Einheimischer in der „Sun“.

Die Sperrung des Landguts wurde am Dienstag aufgehoben, nachdem die Polizei und Forensiker die Untersuchungen abgeschlossen hatten. Der verstorbene Mann hinterlässt seine in der Nähe von Rom lebende Frau und die gemeinsamen drei Kinder. 

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