An der Küste in Nordkalifornien kam es zu einem tragischen Unfall: Ein dreifacher Familienvater war gerade mit seinen Kindern und seiner Frau beim Angeln, als ihn eine gigantische Welle erfasste. Der sogenannte „Sneaker“ (übersetzt: Schleicher) riss ihn in den Pazifischen Ozean.

Vermutlich stieß sich der 39-jährige Mann durch die Wucht der Welle den Kopf an einem Stein. Die Küstenwache konnte ihn nämlich nur noch tot bergen. Besonders tragisch: Ausgerechnet an diesem Tag wollte er mit seiner Familie seinen Geburtstag feiern.

Kalifornien-Urlauber verunglückt am Geburtstag

Die Familie war aus diesem Anlass für einen Urlaub an die kalifornische Küste gereist. In dem Ort Trinidad suchte sich der Vater einen Ort zum Angeln direkt am Wasser.

Seine Familie musste den Vorfall mitansehen. Seine Frau (36) versuchte sogar noch, ihren Mann zu retten und sprang ebenfalls ins Meer. Doch sie wurde immer wieder zurück ans Ufers gespült, ihr Mann trieb immer weiter ab, berichtet der britische „Mirror“.

Küstenwache kann Touristen nur noch tot bergen

„Sie rannte, um Hilfe zu holen, aber er starb. Sie steht total neben sich“, sagte die Schwester der Frau. Der Tote wurde kurz danach von Rettungsschwimmern entdeckt. Ein Helikopter der Küstenwache brachte ihn draufhin in ein Krankenhaus.

„Sneaker“-Wellen sind große und starke Wellen, die plötzlich auf die Küsten treffen und Menschen ohne Vorankündigung treffen. Seit 2005 wurden in Kalifornien und Oregon mehr als 20 Menschen durch solche Wellen getötet.