Was treiben Piloten und Flugbegleiter heimlich im Flugzeug?

Was treiben Piloten eigentlich heimlich im Flieger?

Pupsen und miauen: Einige wenig erwachsene Marotten verheimlichen Flugbegleiter und Piloten ihren Passagieren – aus gutem Grund. Insider verraten, wie sich die Crew die Langeweile vertreibt.

Pilotin im Cockpit eines Flugzeugs vor dem Start.
Viele Funktionen im Cockpit dienen der Sicherheit – manchmal werden sie allerdings zum Zeitvertreib missbraucht. (Symbolfoto)

Foto: imago images/Xinhua/Zhang Dagang

Hast du dich schon mal gefragt, wie sich die Crew eigentlich die Zeit während eines Langstreckenfluges vertreibt? Und vor allem: Welche Aktivitäten sie vor den Passagieren geheim hält? 

Ein Reddit-Nutzer hat genau diese Frage gestellt. Die Antworten sind mitunter belustigend, schockierend – oder einfach völlig skurril.

Miauen und Pups-Geräusche aus dem Cockpit

Besonders oft wird nämlich eine besondere Funkfrequenz erwähnt. Der Kanal namens „Guard“ ist eigentlich nur für Notfälle gemacht. Er wird genutzt, wenn beispielsweise ein Notruf abgesetzt werden muss oder wenn die Flugverkehrskontrolle Flugzeuge, die kurzzeitig den Funkkontakt verloren haben, erreichen will.

Und genau diese Frequenz werde tagtäglich missbraucht, schreiben die Reddit-Nutzer. „Du hörst dort Hunderte professionelle Piloten miauen, einander mit Obszönitäten beschimpfen oder über Airlines herziehen.“

Das kindliche Verhalten sei oft die Folge des Fehlers eines Piloten, der versehentlich die Kabinendurchsage für die Passagiere auf dem Kanal ausspiele. Und: Das Miaue und Geschimpfe soll sich oftmals sogar über mehrere Minuten hinziehen.

Dass das mitunter sogar gefährlich werden kann, beweist ein weiterer Kommentar: Eine Flugzeug-Crew wollte angeblich Informationen bezüglich eines medizinischen Notfalls an Bord bekommen. Doch die Piloten konnten keinen Satz beenden, ohne das andere dazwischenriefen: „Ihr seid auf Guard, keinen interessieren eure Passagiere!“

Trotzdem muss man diese Berichte wohl etwas relativieren: Ob es sich bei den Kommentatoren wirklich um Piloten oder Mitarbeiter der Luftverkehrskontrolle handelt, lässt sich schließlich nicht genau bestätigen.

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