Die Suche nach möglichen Investoren endet ohne Erfolg: Germania wird endgültig stillgegelegt. Zunächst hatte der Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg versucht, die Airline für eine mögliche Übernahme betriebsbereit zu halten.

Doch an diesem Montag gab er bekannt: Alle Bieter sind abgesprungen. Zuletzt war von mehreren interessierten Investoren die Rede gewesen. 

Die Nachricht sei „enttäuschend“, auch wenn die Ausgangslage eine Rettung von Anfang an „extrem schwierig“ gemacht habe. Nun setzt er die Stilllegung der Pleite-Airline um. 

Germania-Insolvenz trifft 1.578 Mitarbeiter und Hunderttausende Passagiere

Von dem Aus sind insgesamt 1.578 Beschäftigte betroffen, die in den kommenden Tagen ihre Kündigung erhalten und ab Anfang April freigestellt werden.

Am 4. Februar hatte Germania Insolvenz angemeldet, seither sind alle Maschinen am Boden geblieben. Bitter für die Passagiere: Das Geld für 260.000 Tickets ist weg. Vor der Pleite beförderte die Airline jährlich mehr als vier Millionen Menschen.