Schon wieder schlechte Nachrichten für Flugzeughersteller Boeing: Eine Boeing 787-9 musste heute in Neukaledonien notlanden – offenbar kam Rauch ins Cockpit. 

Der Dreamliner sollte eigentlich von Melbourne nach Los Angeles fliegen, wurde dann aber wegen des Notfalls nach Neukaledonien umgeleitet. Die Pazifikinsel gehört zu Frankreich und liegt 2.700 Kilometer von Melbourne entfernt.

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Rauch im Cockpit der Boeing: Sauerstoffmasken fallen herunter

Die Piloten bemerkten Rauch im Cockpit. In der Kabine fielen Sauerstoffmasken herunter, das berichtet die Zeitung „Les Nouvelles Calédoniennes“.

Die Maschine wurde umgeleitet und landete in Neukaledonien.

Das Flugzeug wurde umgeleitet und landete am Montagnachmittag (Ortszeit) am Flughafen von La Tontouta (auch Nouméa genannt). 

Die 256 Passagiere können ihren Langstreckenflug vorerst nicht fortsetzen, sie müssen die Nacht in einem Hotel in Nouméa verbringen, weil die Maschine technisch untersucht werden muss, wie der Radiosender „RRB“ berichtet. 

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Boeing 737 Max 8: Boeing steht nach zwei Abstürzen in der Kritik

Der Flugzeughersteller Boeing steht aktuell massiv in der Kritik – nach zwei Abstürzen von Boeing 737 Max 8 in Indoniesien und Äthiopien. 

Am 10. März war eine Maschine des Typs von Ethiopian Airlines kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt, alle 157 Menschen an Bord starben. Im Oktober 2018 verunglückte eine Lion-Air-Maschine, sie stürzte kurz nach dem Start in Jakarta ins Meer, 185 Menschen starben. Die Abstürze wiesen Ähnlichkeiten auf, daher bleibt aktuell die gesamte 737-Max-Flotte am Boden.

Bereits in der vergangenen Woche erlebten Passagiere an Bord einer Boeing 737-800 Schreck-Minuten. Die Maschine musste nach einem lauten Knall umkehren und notlanden