So ein Langstreckenflug in der Economy Class kann ganz schön anstrengend sein. Auf dem engen Sitzplatz können Passagiere weder vernünftig den Kopf ablegen noch die Beine ausstrecken – an entspannten Schlaf ist da nicht zu denken.

Aber: Thomas Cook Airlines will das ändern und richtig Komfort in die Economy bringen. Die Fluggesellschaft führt „Sleeper Seats“, also Schlafsitze, ein.

Thomas Cook bringt Schlafsitze in die Economy Class

Bei diesen haben Passagiere eine Dreier-Reihe ganz für sich allein, die Sitzplätze können in ein Bett umgewandelt werden – samt Spannbettlaken, Matratze, Decke, Kosmetiktasche, First-Class-Kopfkissen und Verlängerungsgurt.

So könnte es aussehen, wenn ein Passagier in der Economyclass schlummert.
So könnte es aussehen, wenn ein Passagier in der Economyclass schlummert. Foto: Thomas Cook

So richtig ausstrecken können sich auf den Sitzen aber die wenigsten: Die Dreier-Reihe ist knapp 1,50 Meter lang und 67 Zentimeter breit. Aber auch mit angewinkelten Beinen schläft es sich bestimmt besser als aufrecht sitzend. Thomas Cook empfiehlt die Buchung des Schlafsitzes daher auch nur Passagieren, die unter 1,80 Meter groß sind.

So können die Schlafsitze gebucht werden

Die „Sleeper Seats“ können ab sofort für Langstreckenflüge ab dem 13. Mai mit einem Airbus A330 gebucht werden. Angeboten werden sie zum Beispiel auf Verbindungen nach New York und San Francisco. Sie sind aber rar: pro Flug soll es nur vier dieser Sitze geben – im hinteren Teil der Maschine.

Pro Flug müssen Passagiere dafür mindestens 200 Pfund, umgerechnet etwa 234 Euro, extra bezahlen. Nutzen können den „Sleeper Seat“ Fluggäste ab zwölf Jahren.

Übrigens: Die Tochter-Airline Condor findet die Pläne auch spannend. Wer weiß, vielleicht gibt es auch hier bald Schlafsitze... Bis dahin sei es möglich, die Plätze ab Hamburg über Manchester nach New York oder San Francisco zu buchen.