Deutsche lieben Freizeitparks: Im vergangenen Jahr besuchten 39,5 Millionen einen. Die Wahl des passenden Parks wird jedoch immer schwieriger – Adrenalin-Kicks und Spaß für die ganze Familie verspricht praktisch jeder.

Dieser Check hilft: Das Portal „Travelcircus“ hat von mehr als 1.000 Freizeitparks die 25 beliebtesten in Europa ausgewählt und verglichen. 

Vorweg: Für das ultimative Erlebnis musst du nicht weit fahren.

So teuer ist ein Tag im Freizeitpark

So ein Tag im Freizeitpark geht ordentlich ins Geld: Anreise, Eintritt, Verpflegung, eventuell eine Übernachtung und vielleicht ein paar Souvenirs – gerade Familien müssen ihre Ausgaben im Blick haben. Die Liste der 25 teuersten Parks führt, mit großem Abstand, das Disneyland Paris an.

Eine vierköpfige Familie gibt nur für Eintritt und die Parkplatz-Gebühren 432 Euro aus! Trotzdem: Rund 15 Millionen Gäste hat der hohe Preis im vergangenen Jahr nicht gestört – damit ist das Disneyland Paris übrigens auch der meistbesuchte Freizeitpark Europas.

Das „Sleeping Beauty Castle“ im Disneyland Paris.
Ins Disneyland Paris dürfen Kinder bis zwei Jahren kostenlos – danach wird’s teuer. Foto: pixabay.com

Die Preisdifferenz zu den anderen Parks ist heftig: Im Legoland Billund (210 Euro) in Dänemark zahlen Familien mehr als 200 Euro weniger. Noch günstiger ist es im Liseberg-Park (knapp 190 Euro) in Schweden. Übrigens: Fürs Parken zahlst du überall, außer im Parque de Attraccaiones de Madrid.

Deutlich günstiger sind die Freizeitparks in Deutschland und Polen

Wer sich die mitunter lange und teure Reise ins Ausland sparen möchte, kann in Deutschland für unter 200 Euro Freizeitpark-Spaß haben: Im Europa Park Rust zahlen Eltern 52 Euro und für ihre Kinder 44,50 Euro. Eine vierköpfige Familie kommt also auf einen Gesamtpreis von 199 Euro.

Noch weniger kostet der Tag im Movie Park (149 Euro) und im Hansa Park (141 Euro). Hier kommen Kinder bis 14 Jahre zum deutlich günstigeren Kinderpreis (29,50 Euro) rein – besonders, denn in vielen anderen Parks müssen sie schon ab elf oder zwölf Jahren den Erwachsenenpreis zahlen.

Zumindest beim Preis-Leistungs-Verhältnis liegt Polen weit vorn: Mit knapp 88 Euro ist der Besuch für eine Familie mit vier Personen im Freizeitpark Energylandia an günstigten.

Der Freizeitpark Energylandia in Zator, Polen.
Im Energylandia gibt es 45 Attraktionen – davon sind allein elf Achterbahnen. Foto: imago/ZUMA Press

Fun-Fact: In manchen Parks zahlt sich Klein-Sein so richtig aus, denn da wird der Eintritt nach der Körpergröße bemessen.

Tipp: Noch mal sparen kannst du mit einem Online-Ticket. Die sind oftmals günstiger als der Eintritt an der Kasse – und das Anstehen fällt auch weg.

Außerdem findest du immer wieder Angebote im Supermarkt: Beim nächsten Einkauf einfach Produkte wie Cornflakes und Joghurts genauer unter die Lupe nehmen.  

Adrenalin-Kick in Deutschlands größtem Freizeitpark

Für dein Geld möchtest du auch was geboten bekommen: Im Durchschnitt haben die 25 miteinander verglichenen Freizeitparks 36 Fahrgeschäfte.

Deutlich mehr bietet der Europa Park mit 13 Achterbahnen, neun Wasser-Fahrgeschäften und 40 Familienattraktionen. 

Achterbahn-Spaß im Europa Park Rust.
Auf der Suche nach dem Nervenkitzel: Im Europa Park Rust wirst du fündig. Foto: Europa Park 2019

Adrenalin-Junkies sind demnach dort richtig: Von der dritthöchsten Achterbahn Europas stürzt du über 70 Meter in die Tiefe oder lässt dich in der Katapult-Achterbahn in den Sitz drücken.

Freizeitpark: Hier gibt’s Spaß für die ganze Familie

Aber nicht nur Achterbahn-Fans sollen im Freizeitpark auf ihre Kosten kommen: Am größten ist der Spaßfaktor für Groß und Klein im Disneyland Paris.

Der Grund: Jede der 50 Attraktionen ist für Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren geeignet, für die Vierjährigen sind 45 von 50 Attraktionen erlaubt.

Eine Fahrt im Feuerdrachen im Legoland.
Keine Quängelei im Legoland, weil die Kleinsten nicht mitfahren dürfen. Foto: LEGOLAND® Billund Resort, 2019

Für die noch Jüngeren kommen das Legoland Billund, der Europa Park und der Movie Park infrage: Dort dürfen die Kleinsten auf 80 Prozent der Attraktionen mitfahren.

Der Freizeitpark-Besuch in England ist mit Kleinkindern hingegen nicht empfehlenswert: Im Blackpool Pleasure Beach (37 Prozent) und Thorpe Park (41 Prozent) ist für sie am wenigsten dabei.