Sie wollte mit dem Rucksack die Welt erkunden – doch mit 23 Jahren endete ihre Reise. Die Britin Catherine Shaw war mit ihrer Freundin Elena auf Backpacker-Tour durch Guatemala. Sie checkten im Eco-Hotel Mayachit in der Region San Juan La Laguna ein, doch zwei Tage später verschwand die junge Frau. 

Britin (23) verschwindet auf mysteriöse Weise in Guatemala

Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen: Ohne Portemonnaie, Pass und Handy verließ Catherine am 5. März um 2 Uhr morgens ihre Unterkunft – nur mit einem Musikinstrument, einer Art Stahltrommel, unter dem Arm. 

Nach siebentägiger Suche wurde ihre Leiche gestern auf dem Gipfel des Indian Nose in San Juan La Laguna gefunden, das berichtet die „Sun“. Ihr Verschwinden wirft noch immer Fragen auf. 

Elena konnte sich Catherines abruptes Verschwinden nicht erklären, sie sei traurig darüber gewesen. Den vorherigen Tag verbrachten die Freundinnen gemeinsam in der Nähe ihres Bungalows, das berichtete eine Mitarbeitern des Hotels. Mit dem Tod der Backpackerin rechnete zu dem Zeitpunkt niemand – es handle sich um eine ruhige, sichere Region.

Vermisste Backpackerin wird sieben Tage lang gesucht

Nachdem sie am Morgen des 5. März noch immer nicht von ihrer nächtlichen Tour zurückgekehrt war, startete eine große Suchaktion: Helikopter, Suchhunde, etliche Freiwillige und die örtliche Polizei suchten verzweifelt nach Catherine.

Sogar eine Facebook-Gruppe wurde gegründet: „Finding Catherine Shaw“, Hinweise sollten mit umgerechnet 100 Euro belohnt werden.

Am gestrigen Montag fand die Polizei am Berg Indian Nose in der Nähe des Lago de Atitlán die Jacke der 23-Jährigen. Auf dem Gipfel fanden sie eine nackte Frauenleiche, die später als die vermisste Backpackerin identifiziert wurde.

Im Nachhinein gab das Hotel bekannt, dass Catherine einen Hundewelpen auf ihrer Wanderung zum See dabeihatte. Diesen hatte der Suchtrupp zitternd in der Nähe der Leiche gefunden.

Umstände des Todes sind bislang ungeklärt

Eltern, Freunde, Helfer, Mitarbeiter des Hotels: Alle sind zutiefst erschüttert. Noch immer können sich die Eltern die Umstände des Todes nicht erklären: „Sie informierte uns immer darüber, was sie gerade macht, und blieb mit uns in Kontakt. Ihr Verhalten ist unüblich für sie“, sagten sie der „Sun“.

Warum die 23-Jährige mitten in der Nacht allein zu einer Wanderung aufbrach und wie sie ums Leben kam, das ist bislang ungeklärt.

Backpackerin reiste seit einigen Monaten um die Welt

Die aus Oxfordshire stammende Catherine war bereits einige Monaten unterwegs: Seit dem vergangenen September reiste sie mit ihrem Rucksack durch die Welt – Mexiko und Kalifornien hatte sie bereits abgehakt, berichtet der „Mirror“.