Beim Absturz des Fluges ET 302 auf dem Weg nach Nairobi sind am Sonntagmorgen insgesamt 157 Personen ums Leben gekommen. Wie die Airline jetzt bekannt gab, stammten die Passagiere an Bord aus 35 verschiedenen Nationen. Auch fünf Reisende aus Deutschland sollen nach Angaben der Airline unter den Todesopfern sein:  

Auswärtiges Amt mit Behörden in Äthiopien in Kontakt

Die Angehörigen wurden von der Airline bereits benachrichtigt. Das Auswärtige Amt teilte derweil noch keine genauen Angaben zur Anzahl der deutschen Todesopfer mit:

„Wir müssen leider davon ausgehen, dass auch deutsche Staatsangehörige unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Äthiopien sind.“ Das Auswärtige Amt und die Botschaft in Addis Abeba würden mit Ethiopian Airlines und den äthiopischen Behörden in engem Kontakt stehen, um schnellstmöglich gesicherte Informationen zu erhalten.

Ursache des Flugzeugabsturzes in Äthiopien weiterhin unklar

In einer Pressekonferenz am Nachmittag sagte der Geschäftsführer von Ethiopian Airlines, es sei zu früh, über die Ursache des Unglücks zu spekulieren. Derzeit werde der Fall gemeinsam mit dem Flugzeughersteller Boeing und nationalen sowie internationalen Behörden untersucht.

Die Maschine habe erst Anfang Februar sorgfältige Checks durchlaufen und sei von zwei erfahrenen Piloten geflogen worden.