Frust für Passagiere der Deutschen Bahn: Auf den Schienen in Nordrhein-Westfalen geht gerade nichts mehr. Die Verbindungen zwischen NRW und Hannover, Hamburg, Kassel-Wilhelmshöhe sowie Frankfurt am Main sind gestrichen. Züge von/nach Amsterdam, in die oder aus den restlichen Niederlande/-n und von/nach Belgien fallen ebenfalls aus. Das teilte die Deutsche Bahn am Sonntagnachmittag mit. 

Wenig später wurde auch der Regional- und S-Bahn-Verkehr in Nordrhein-Westfalen eingestellt. Wann die Züge wieder fahren, ist bislang nicht bekannt. Die Bahn arbeite aber „intensiv daran, die durch das Sturmtief entstandenen Schäden zu beheben“.

Bahn-Chaos: Zugausfälle und Verspätungen durch Sturmschäden

Es ist das stürmische Ende einer stürmischen Woche: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am heutigen Sonntag vor Sturmtief „Eberhard“, das im Laufe des Tages mit orkanartigen Böen über Deutschland hinwegfegt. Die Deutsche Bahn rät Reisenden, die nicht unbedingt heute reisen müssen, ihre Reise auf einen anderen Tag zu verschieben.

Die Deutsche Bahn warnt vor Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Bislang kam es zu ersten umgestürzten Bäumen und Streckensperrungen, etwa zwischen Frankfurt und Würzburg sowie zwischen Mainz und Koblenz: 

Noch bis in die Nacht kann es dem DWD zufolge zu heftigen Sturmböen kommen. Für Bahnkunden sind die Behinderungen im Reiseverkehr zwar nervig. Aber immerhin: Betroffene können ihre Tickets, die am heutigen Sonntag, den 10. März, gültig sind, kostenlos stornieren. 

Alternativ können die Fahrkarten noch bis eine Woche nach Störungsende flexibel genutzt werden. Die Zugbindung ist aufgehoben, Sitzplatzreservierungen können umgetauscht werden. 

Die Deutsche Bahn rät Reisenden, sich vor der Fahrt über aktuelle Verspätungen oder Zugausfälle zu informieren.